Archiv für cooking

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Ein neuer Morgen – ein neuer produktiver Tag zuhause. Harhar.

Meine Gugelhupfform ist angekommen. Daher hab ich heute meinen ersten Gugelhupf gebacken. Ich nehm da meist random irgendein Rezept, das mir google ausspuckt UND wo ich das Gefühl habe, die Beschreibung ist möglich einfach gehalten. Wie dieses hier, für den Gugelhupf. Er sieht sehr hübsch aus und schmeckt auch recht gut. Er könnte eine Spur süßer sein, aber ich esse eh schon genug Süßzeug also passt das schon.

Am Abend habe ich Paper Moon gesehen, den Film hat mir jemand empfohlen und geborgt. Und es ist ja auch ein Klassiker, den ich bisher versäumt habe. Ich kann mich aber erinnern, dass mein Opa das Buch hatte. Und ich kann mich erinnern, dass Tatum O’Neal als jüngster Mensch überhaupt dafür den Oscar bekommen hat, für die beste Nebenrolle. Das ist etwas fragwürdig, nicht der Oscar, sondern, dass es als Nebenrolle klassifiziert wurde. Denn eigentlich hat sie genausoviel Screen Time wie ihr Papa Ryan O’Neal. Zu dem Film werde ich noch ausführlicher bloggen.

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Ostern ist vorbei und es war etwas besonderes, wenn auch ganz anders als sonst. Ich will diese Zeit nicht glorifizieren, aber wenn draußen alles ruhig ist, kommt man manchen Menschen ganz besonders nah. Und das ist schön.

Ich hab dann übrigens noch versucht, eine Osterpinze zu machen und zu diesem Zweck quasi eine online Schulung bei einer Freundin über Whatsapp gemacht, in der wir uns darüber austauschten, wie man ein “Dampfl” macht – bis vor einigen Tagen wusste ich gar nicht, dass sowas existiert. Dann schilderte ich den Vorgang meiner Backtätigkeit und beantworte Fragen wie “Wie fühlt es sich an?” mit “Steinhart”. Oder: wie mir dann doch nicht alles auf Anhieb beim Backen gelingt, weil ich halt einfach mal den Zucker vergesse. Und wie ich dann zu jemand sage, der meint, ich müsse zehn Fehler am Tag machen, um perfekt zu sein (frei nach Jesper Juul), dass ich meine zehn Fehler heute bei der Pinze gemacht habe und er findet das voll ok.

Heute hab ich mir eine digitale Küchenwaage und eine Gugelhupfform online bestellt und es hat doch eine Weile gedauert, das nicht bei Amazon zu machen, sondern bei einem heimischen Anbieter, aber letztendlich hat es geklappt und während ich diese Zeilen schreibe, bekomme ich schon die Versandbestätigung.

Nach wie vor koche ich viel und friere dann ein (siehe Whatsapp Konversationen wie man richtig einfriert und wieder auftaut). Die feministischen Twitterantinnen haben vielleicht doch nicht unrecht, wenn sie meinen, dass wir uns gerade zurück in den 1950er bewegen, harhar.

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Nach Corona hab ich entweder mein Buch fertig geschrieben oder ich schule auf Köchin um. Derzeit sieht es eher nach zweiterem aus.

Self made Striezel mit Marmelade
Self made Lasagne

An dieser Stelle sei auf den aktuellen Blogeintrag einer Freundin verwiesen, die sich – in Zeiten wie diesen – über blade Zombies Gedanken macht. Ich glaube, sie hat recht.

Wer sich über den Umgang mit Corona in anderen Ländern aus einer persönlichen Perspektive heraus informieren möchte, dem lege ich den Blog von Irene in Irland wärmstens ans Herz. Sie schreibt über ihr Leben in der Coronazeit in Dublin.

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Alle auf Twitter kaufen Germ und Anfang der Woche dachte ich noch: WTF? Es muss an Corona liegen, dass in mir die Idee keimte, selbst einen Striezel zu backen, siehe auch mein letzter Eintrag. Das ist schon recht außergewöhnlich, denn ich habe bisher nichts, ich wiederhole absolut nichts in meinem Leben gebacken. Sollte es mal ein besonderer Nachtisch sein, habe ich Tira mi su gemacht. Aber nichts, was in den Ofen kommt.

Nachdem ich letztens schon erläuterte, warum ich nichts backe – man muss sich genau an die Zutaten-Mengenangaben richten – hatte ich eigentlich nicht viel Hoffnung, dass das was werden würde. Ich nahm das erstbeste Rezept, das Google ausspuckte. Immerhin frage ich das Kind, in der Hand eine Packung Butter mit 250 Gramm, wieviel davon ca. 150 Gramm seien. Das Kind antwortete etwas mehr als die Hälfte, also nahm ich eben etwas mehr als die Hälfte. Und so ähnliche machte ich es auch mit dem Zucker und dem Germ. Ähm.

However, hier ein Vorher/Nachher Bild:

Beim Herausnehmen aus dem Ofen dachte ich: wow was für ein Monster. Gerochen hat es super, aber würde es auch nach irgendwas schmecken? Dafür gibt es nur einen, den härtesten und unerbittlichsten Tester: das Kind. Ich reichte ihm ein Stück, er biß ab, kaute und forderte: “Bitte mit Butter drauf”. Tja, Experiment wohl gelungen.

Und nochmal Frühstück

Wieder mal habe ich neue Frühstückslocations ausprobiert. Was folgt, ist absolut unbezahlte Werbung. Diese Frühstücke hab ich mit Freundinnen gemeinsam eingenommen und aus eigener Tasche finanziert.

Zuerst mal Cafe Stein im 9. Bezirk. Dort habe ich eine Lachseierspeis mit Avocado und Vollkornbrot. Sah sehr hübsch aus und schmeckte auch gut.

Beim nächsten Mal waren wir im Ulrich, einem Hipster Lokal im 7. Bezirk. Dort habe ich ein Frühstück gegessen, das gleichzeitig Mittagessen war, so satt war ich bis abends, es nennt sich Tabula Rasa:

Lustig ist übrigens, wenn man beim Zahlen dann sagt, ich hatte dieses große Frühstück, ich habe den Namen vergessen (Tabula rasa, eben)

Und diese Woche war ich mit I., die wieder mal aus I. zu Besuch ist (hihi) im Naschsalon, einem wirklich netten, wenn auch sehr kleinen Lokal am Lichtensteinplatz mit vielen selbstgemachten Süßigkeiten – ich hab dann aber ein klassisches Frühstück mit Ham and Eggs gegessen:

Wieder mal Frühstücken

Zwischendurch wieder mal ein paar Frühstücksfots, nachdem ich mich meistens mit Freundinnen zur wichtigsten Mahlzeit des Tages treffen (Vorteil: Kinder sind in der Schule). Wie immer kennzeichne ich es als Werbung, obwohl ich dafür nicht bezahlt werde.

Ende November waren ich mit P. im Joma. Da gab es Tee und “Stadtliebe” zu Essen

Vor Weihnachten ware ich mit I. auf Heimaturlaub im beim Kutschkermarkt im Himmelblau. Ich hatte einen Hexenschuß, aber das Frühstück hat mich drüber hinweg getröstet. Ich habe mich für das “charmante Frühstück” entschieden.

Und heute war ich – wie mit P. im Cafe Francais. Dort habe ich mich für das Frühstück Vanessa Paradies entschieden. Die Namen der Frühstücke konkurrieren offenbar hart in Sachen Originalität mit den Namen von Friseursalons….

Auf der Währingerstraße ist übrigens ein Frühstückslokal nach dem anderen, da werden mir mit unsren Jungs in den Osterferien auch mal frühstücken gehen, haben wir beschlossen.

Frühstücken…

Langsam könnte ich mich bei den Frühstückerinnen bewerben, ich war zwar schon ewig nicht mehr Abendessen, aber Frühstücken geh ich öfters mal.

Ein paar Impressionen davon – leider, wie immer, kein sponsored post (harhar, nein ich bin stolz darauf, dass ich mit diesem Blog kein Geld verdiene harhar)

Hidden Kitchen Park, da haben wir diverse Frühstücks bestellt und uns durchgekostet, zu sehen Elvis Porrigde, Ei Butterbrot und Grün-Frühstück und Bircher Müsli (vegan!)

Im Cafe der Provinz hab ich das steirische Frühstück bestellt, das heißt so, weil es mit Kernöl verziert ist, sieht doch echt super aus (und hat auch so geschmeckt)

Die Vollpension schließlich hat ein soziales Konzept, “Omas” zu beschäftigen, die sich neben der Pension noch etwas dazuverdienen wollen oder müssen. Ich hab dort das Onkel Eberhard Frühstück gegessen:

Wobei auch das Gerti Frühstück interessant gewesen wäre, da kriegt man eine Klatschzeitschrift dazu und bunten Nagellack. Jedenfalls ist in der Vollpension sehr viel Andrang, wenn man nicht Punkt neun dort ist, muss man sich um einen Platz anstellen…

Asia Food

Ich widme mich derzeit der asiatischen Küche.

Letzte Woche habe ich Huhn mit Brokkoli und Champions in Soja-Asiasauce gemacht und gestern Rindfleisch mit Bambus und Pilzen. Und es hat tatsächlich wie im Lokal geschmeckt.

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Sollte es mit der Selbstständigkeit irgendwann mal nicht mehr so laufen, kann ich vielleicht beim Chinesen ums Eck anfangen.

Cooking, fünf

Jetzt wieder mal was zum Kochen.

Über den Sommer hab ich fast gar nicht gekocht. Einerseits wars zu heiß, andererseits war dieses ganze Übersiedlungsding, da hatte man hier keine Zutaten mehr und da noch keine und bis dann alle Töpfe und Pfannen übersiedelt waren etc. Ihr kennt das. Jedenfalls ist mir das Kochen schon richtig abgegangen.

Ab Mitte September gings dann wieder richtig los. Ich habe Picatta milanese perfektioniert (die ideale Hitzestufe in der Pfanne gefunden) und nachdem es eine von Adrians Lieblingsspeisen ist, gab es das praktisch jede Woche. Aufgrund des Biobauerhofes ums Eck gab es auch jede Woche Kürbiscremesuppe (ich weiß nicht, liegt es an den Biokürbissen, aber plötzlich schmeckt die mir?) und gestern Brokkolicremesuppe.

Eine Frage an die versierten KöchInnen: ist es mit Gemüsecremesuppe so, dass man sagen kann, kann man eine kochen, kann man alle kochen? Ich habe bei der Brokkolisuppe jedenfalls genau dasselbe Rezept angewendet wie bei Kürbis. Und es schmeckt echt gut so!

Faschierte Laibchen gabs in der letzten Zeit auch häufig und neu: Semmelknödel mit Championssauce. Die Knödel sind nicht ganz einfach, beim ersten Mal waren sie etwas zu weich, ich hab zuwenig Mehl verwendet, aber beim zweiten Versuch sind sie geglückt. Nur muss ich Adrian alle Petersilienreste raus zupfen. Aber ich finde, die gehören schon mitgekocht. Schmeckt irgendwie gschmackiger.

Und jedesmal, wenn ich etwas neues koche und der Mann kostet, fragt er mich, wieso ich die ersten 20 Jahre unserer Beziehung kaum gekocht habe. Manchmal muss die Zeit einfach erst reif dafür werden!

Cooking, vier

Herbstzeit ist Suppenzeit, daher habe ich in der letzten Woche drei verschiedene Suppen kochen gelernt.

Begonnen habe ich mit Kürbiscremesuppe, weil die meinen Männern sehr gut schmeckt. Ich persönlich muss sie nicht unbedingt haben, doch nachdem man im Supermarkt derzeit förmlich über Kürbisse stolpert, habe ich zugegriffen. Ich habe mich wieder an das Plachutta-Rezept gehalten, wo Obers verwendet wird, man kann aber stattdessen (oder zusätzlich) auch noch Kartoffel mitkochen. Als Garnierung gab es Croutons. Den Männern hat es super geschmeckt, der Kleine hat vier Teller gegessen hintereinander gegessen, der Große immerhin zwei.

Suppenversuch Nummer zwei hatte den gegenteiligen Effekt: ich aß sie gerne und die Männer fanden sie jetzt nicht so toll. Diesmal war es eine Erdäpfelsuppe mit Schwammerl. Normalerweise kenne ich diese Suppe mit getrockneten Steinpilzen, da ich aber keine zuhause hatte, habe ich Champions genommen. Außerdem habe ich mich an die “altwienerische” Rezeptur gehalten, wonach auch Speck und Karotten dazugehören. Das fand kaum Beifall. Es sah auch eher nach Eintopf aus als nach Suppe.

Heute Abend folgte Suppenexperiment Nummer drei: die Tomatencremesuppe. Ausschließlich mit Cherrytomaten, die ich viel lieber mag als die normalen. Feinpüriert von Adrian. Gewürzt mit Zucker, Lorbeerblatt, Pfefferkörnern. Gekostet hab bisher nur ich, aber ich habe die Hoffnung, dass wir sie morgen Abend zu dritt essen werden.