Archiv für cooking

Frühstücken…

Langsam könnte ich mich bei den Frühstückerinnen bewerben, ich war zwar schon ewig nicht mehr Abendessen, aber Frühstücken geh ich öfters mal.

Ein paar Impressionen davon – leider, wie immer, kein sponsored post (harhar, nein ich bin stolz darauf, dass ich mit diesem Blog kein Geld verdiene harhar)

Hidden Kitchen Park, da haben wir diverse Frühstücks bestellt und uns durchgekostet, zu sehen Elvis Porrigde, Ei Butterbrot und Grün-Frühstück und Bircher Müsli (vegan!)

Im Cafe der Provinz hab ich das steirische Frühstück bestellt, das heißt so, weil es mit Kernöl verziert ist, sieht doch echt super aus (und hat auch so geschmeckt)

Die Vollpension schließlich hat ein soziales Konzept, “Omas” zu beschäftigen, die sich neben der Pension noch etwas dazuverdienen wollen oder müssen. Ich hab dort das Onkel Eberhard Frühstück gegessen:

Wobei auch das Gerti Frühstück interessant gewesen wäre, da kriegt man eine Klatschzeitschrift dazu und bunten Nagellack. Jedenfalls ist in der Vollpension sehr viel Andrang, wenn man nicht Punkt neun dort ist, muss man sich um einen Platz anstellen…

Asia Food

Ich widme mich derzeit der asiatischen Küche.

Letzte Woche habe ich Huhn mit Brokkoli und Champions in Soja-Asiasauce gemacht und gestern Rindfleisch mit Bambus und Pilzen. Und es hat tatsächlich wie im Lokal geschmeckt.

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Sollte es mit der Selbstständigkeit irgendwann mal nicht mehr so laufen, kann ich vielleicht beim Chinesen ums Eck anfangen.

Cooking, fünf

Jetzt wieder mal was zum Kochen.

Über den Sommer hab ich fast gar nicht gekocht. Einerseits wars zu heiß, andererseits war dieses ganze Übersiedlungsding, da hatte man hier keine Zutaten mehr und da noch keine und bis dann alle Töpfe und Pfannen übersiedelt waren etc. Ihr kennt das. Jedenfalls ist mir das Kochen schon richtig abgegangen.

Ab Mitte September gings dann wieder richtig los. Ich habe Picatta milanese perfektioniert (die ideale Hitzestufe in der Pfanne gefunden) und nachdem es eine von Adrians Lieblingsspeisen ist, gab es das praktisch jede Woche. Aufgrund des Biobauerhofes ums Eck gab es auch jede Woche Kürbiscremesuppe (ich weiß nicht, liegt es an den Biokürbissen, aber plötzlich schmeckt die mir?) und gestern Brokkolicremesuppe.

Eine Frage an die versierten KöchInnen: ist es mit Gemüsecremesuppe so, dass man sagen kann, kann man eine kochen, kann man alle kochen? Ich habe bei der Brokkolisuppe jedenfalls genau dasselbe Rezept angewendet wie bei Kürbis. Und es schmeckt echt gut so!

Faschierte Laibchen gabs in der letzten Zeit auch häufig und neu: Semmelknödel mit Championssauce. Die Knödel sind nicht ganz einfach, beim ersten Mal waren sie etwas zu weich, ich hab zuwenig Mehl verwendet, aber beim zweiten Versuch sind sie geglückt. Nur muss ich Adrian alle Petersilienreste raus zupfen. Aber ich finde, die gehören schon mitgekocht. Schmeckt irgendwie gschmackiger.

Und jedesmal, wenn ich etwas neues koche und der Mann kostet, fragt er mich, wieso ich die ersten 20 Jahre unserer Beziehung kaum gekocht habe. Manchmal muss die Zeit einfach erst reif dafür werden!

Cooking, vier

Herbstzeit ist Suppenzeit, daher habe ich in der letzten Woche drei verschiedene Suppen kochen gelernt.

Begonnen habe ich mit Kürbiscremesuppe, weil die meinen Männern sehr gut schmeckt. Ich persönlich muss sie nicht unbedingt haben, doch nachdem man im Supermarkt derzeit förmlich über Kürbisse stolpert, habe ich zugegriffen. Ich habe mich wieder an das Plachutta-Rezept gehalten, wo Obers verwendet wird, man kann aber stattdessen (oder zusätzlich) auch noch Kartoffel mitkochen. Als Garnierung gab es Croutons. Den Männern hat es super geschmeckt, der Kleine hat vier Teller gegessen hintereinander gegessen, der Große immerhin zwei.

Suppenversuch Nummer zwei hatte den gegenteiligen Effekt: ich aß sie gerne und die Männer fanden sie jetzt nicht so toll. Diesmal war es eine Erdäpfelsuppe mit Schwammerl. Normalerweise kenne ich diese Suppe mit getrockneten Steinpilzen, da ich aber keine zuhause hatte, habe ich Champions genommen. Außerdem habe ich mich an die “altwienerische” Rezeptur gehalten, wonach auch Speck und Karotten dazugehören. Das fand kaum Beifall. Es sah auch eher nach Eintopf aus als nach Suppe.

Heute Abend folgte Suppenexperiment Nummer drei: die Tomatencremesuppe. Ausschließlich mit Cherrytomaten, die ich viel lieber mag als die normalen. Feinpüriert von Adrian. Gewürzt mit Zucker, Lorbeerblatt, Pfefferkörnern. Gekostet hab bisher nur ich, aber ich habe die Hoffnung, dass wir sie morgen Abend zu dritt essen werden.

Cooking, drei

Nachdem ich über den Sommer eine Pause gemacht habe, fragt Ihr Euch doch sicherlich schon, ob ich das Kochen vielleicht ganz aufgegeben habe? Ich kann beruhigen, das ist nicht der Fall.

An einem etwas kühleren Sommertag habe ich mich an Faschierten Laibchen versucht. Esse ich sehr gerne und ich habe mich dabei genau ans Plachutta-Rezept gehalten (ich glaube, es gibt dutzende Arten, wie man sie machen kann). Jedenfalls sind sie sehr gut gelungen und da ich gleich zehn oder so produziert habe, habe ich dann ein paar verschenkt. Faschierte Laibchen sind ja auch sehr wandlungsfähig, man kann sie in der Semmel essen oder mit Reis bzw. Püree, sowie zum Beispiel auch zu Nudeln mit Tomatensauce.

Vorige Woche habe ich dann das erste mal Geschnetzeltes mit Champions probiert, was eines der Paradegerichte von Mr. Almi ist. Und das wird auch so bleiben, denke ich. Ich habe nämlich unterschätzt, wie unfassbar langweilig Putenfleisch schmeckt, wenn man es nicht tüchtig würzt. Das ist mir nicht so gut gelungen. Wird also vermutlich nicht gerade mein Klassiker werden, auch wenn ich mit dem Würzen sonst keine Probleme habe.

Ein paar Tage später hab ich erstmals Curryhuhn probiert. Ich mag Curry in Maßen, dh wenn man nichts anderes mehr schmeckt, dann finde ich es zuviel, aber wenn es in die milde Richtung geht, dann finde ich es lecker. Ich habe die Hühnerstücke dann auch noch mit Ingwer eingerieben, meine Mutter schwört dabei auf Teppanyaki Sauce, aber die habe ich im Supermarkt nicht bekommen. Jedenfalls passen aber Curry und Ingwer sehr gut zusammen. Obwohl die echten Curryaner mit meinem Huhn wohl keine Freude hätten. Aber die Family fand es lecker.

cooking zwei

weiter gehts mit kochen, im april bin ich nicht soviel dazu gekommen (entweder am wochenende gekränkelt oder auswärts gegessen), aber an neuen speisen gabs:

lauchnudeln

backhenderl

champignoncremesuppe

knoblauchcremesuppe mit croutons

die lauchnudeln sind die perfekte speise, wenn mans eilig hat, easy, schnell fertig, dabei aber sehr lecker.

das hendel schmeckte sehr gut, an der schönheit der panier könnte man noch arbeiten, irgendwie sah das insgesamt etwas zerupft und nicht knusprig genug aus.

die champigoncremesuppe war eine ziemliche patzerei. der ältere mann im haushalt war davon begeistert, dem jüngeren hat es gar nicht geschmeckt. ich fands auch gut, aber für das bisschen suppe eben relativ aufwendig.

die knoblauchcremesuppe war zwar kein verhau, schmeckte aber nicht wirklich so, wie ich mir das vorgestellt hatte – da muss ich noch ursachenforschung betreiben. die croutons sind aber gut gelungen, sogar so gut, dass meine mutter mich tatsächlich gefragt hat, wie ich die gemacht habe (geheimtipp: nach dem im knoblauch wälzen und anbraten noch 15 minuten ins backrohr).

für mai plane ich knödel, champigoncremesauche, eventuell faschierten braten. wobei, wenn ich mir den wetterbericht ansehe: zuerst wird mal gegrillt.

cooking

ein kleiner zwischenstand, im februar habe ich folgendes gekocht:

paprikahuhn

palatschinken

saftfleisch

rindsgulasch

rindssuppe

nockerl (spätzle)

größte challenge waren hierbei die nockerl, die beim ersten mal steinhart, beim zweiten mal dafür viel zu weich waren (ergibt teigwasser), dann aber optimal gelungen sind. und es macht immer mehr spaß.

interessant finde ich, dass manche menschen völlig perplex sind, dass ich jetzt koche, vor allem solche, die mich von kindesbeinen an kennen. roman einem verlag angeboten, ja klar. kochen? was, wieso das denn? komme mir vor wie ein dringend tatverdächtiger bei columbo, der plötzlich seine gewohnheiten ändert.

hier kocht die chefin

ich habe mir ja quasi als neujahrsvorsatz überlegt, jeden monat im jahr 2012 ein neues gericht zu lernen.

tja, das klappt wohl nicht, denn… alleine diese woche war ich schon zweimal am herd tätig. und es macht spaß, ich kann das gar nicht glauben. ich habe mich wirklich noch nie fürs kochen interessiert, also so überhaupt nicht (ein wunder, dass ich verheiratet bin, harhar) und jetzt kann ich nicht genug davon kriegen. weiß nicht, ist das ein zeichen von voranschreitendem alterungsprozess? neuer spießigkeit? nein, ich war eher genervt davon, immer die selben sehr simplen speisen zuzubereiten.

samstag abend war ich mit adrian alleine und ich habe paprikahendl probiert, genau nach dem plachutta kochbuch-rezept. und es war gar nicht so schwierig. frage nummer eins war, wie lange muss das huhn dünsten (hab meinen mann angerufen, meine mama, meinen papa, keiner hob ab, also verließ ich mich auf mein gefühl). frage nummer zwei lautete, wo ist der pürierstab – adrian hatte rahm und mehl brav zusammengerührt, aber es war dann irgendwie doch zu klumpig und im kochbuch stand etwas von “passieren”. pürierstab (von mir noch nie benutzt) fand sich dann auch. tja, das war auch das schwerste. mein erstes paprikahendel war ein voller erfolg.

gestern habe ich mich dann an eispalatschinken versucht. hierbei hatte ich einige schwierigkeiten damit, eine schöne palatschinkenform zu “gießen” und der teig war vielleicht eine spur zu dick. insgesamt ist das jammern auf hohem niveau, denn es war trotzdem ziemlich lecker.

als nächstes möchte ich saftfleisch mit bandnudeln probieren.