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Welt-Frühgeborenentag

Heute durfte ich – anlässlich des Welt-Frühchentags auf dem bekannten deutschen Blog Stadt-Land Mama unsere Geschichte erzählen und auch auf mein Buch hinweisen. Das ist toll.

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Auf dem Foto war das Kind übrigens genau einen Monat alt. Aber noch immer sehr winzig und intubiert.

An einem Tag wie diesen wünsche ich allen “aktuellen” Frühchen-Eltern soviel Glück wie wir das hatten. Ich bin dafür immer noch täglich dankbar.

Unnamed novel, eins

In der letzten Zeit haben sich meine Nachmittage ein bisschen verändert, ich kann mittlerweile öfters am Balkon sitzen bleiben, wenn die Kinder im Hof spielen, ich sehe die Eltern der jetzt Drei- bis Vierjährigen unten sitzen, und bin ein bisschen froh, wieder mehr Freiraum zu haben.

Denn so bin ich dazu gekommen, wieder mit dem Schreiben zu beginnen. Natürlich unterbrochen durch Kindergekreische und Kinderstreitereien und Kinderwünsche, dezent mitgeteilt, durch etwa fünfzehnmaliges Läuten an der Gegensprechanlage, wo ich doch ohnehin draußen sitze und man mir auch durchaus etwas zurufen könnte, aber immerhin kann ich mich doch mal einige Minuten auf meine Texte konzentrieren.

Mein erstes Buch, Geboren in Bozen, wurde ja von vielen als mutig, offen und authentisch bezeichnet (danke dafür), das neue – noch namenlose – macht mir selber gerade noch etwas Angst. Ich weiß ungefähr, wie es anfangen und wovon es handeln soll, doch mit mir selbst so ehrlich zu sein, wie es dieses Buch bedarf, das fällt mir gar nicht so leicht. Beim Schreiben ist es durchaus so, dass immer mehr Fragen auftauchen, je tiefer ich mich in die Materie einlasse. Und ich muss mir selbst einige unangenehme Fragen stellen – und wahrscheinlich in weiterer Folge auch beantworten, so dies möglich ist.

Aber so ist das Leben und so ist das auch das Schreiben, wie ich es für mich selbst begreife. An der Oberfläche zu bleiben, das interessiert mich nicht.

Genau so

Im aktuellen Falter findet sich ein Interview mit dem Schriftsteller Stewart O’Nan, im Zuge dessen er auch über seine Arbeitsweise befragt wird und auch nach “Tabus”. Seine Antwort kann ich sehr gut nachvollziehen:

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Darum geht es wohl, wenn man schreibt. Genau da hinzufühlen, wo es möglicherweise wehtut. Ich möchte mich zwar nicht mit einem arrivierten und bekannten Autor wie O’Nan vergleichen, aber im Kleinen gilt dasselbe für mich, wenn ich schreibe.

Als ich an Geboren in Bozen arbeitete, da wurde es oft, auch aufgrund des Themas, das man kaum distanziert beschreiben kann, doch sehr persönlich und intim. Wenn man dabei daran denkt, wer das anschließend aller lesen wird und was sich dann jemand möglicherweise von einem denkt, dann kann man es gleich bleiben lassen. Das wäre die Schere im Kopf. Ich glaube aber, man gibt auch dann viel von sich preis, wenn es nicht unmittelbar autobiografisch ist. Denn man hat das ja alles gedacht, was dann auf dem Papier steht. Und alles, was man sagt, kann ja gegen einen verwendet werden.

Anyway: O’Nan hat recht. Das, wovor man zurückschreckt, ist meistens das spannende. Für einen selbst und auch seine Leser.

Familie rockt

Im Zuge der “Promotion” für mein Buch, habe ich einige Medien angeschrieben und auch Rezensionsexemplare von Geboren in Bozen versendet. Wirklich erstaunt und erfreut war ich darüber, dass sich Patrice Fuchs vom Familie rockt Magazin praktisch sofort gemeldet hat und mir vorgeschlagen hat, mich zu interviewen, ein paar Fotos zu machen und mein Buch vorzustellen. Immerhin bin ich ja quasi ein Nobody!

Umso schöner war die Atmosphäre dann, als sie uns im April gemeinsam mit ihrer Pflegetochter besuchen kam, die Kids gespielt und wir geredet haben. Es war alles andere als ein oberflächliches Gespräch.

In der aktuellen Ausgabe der Printausgabe gibts nun Fotos, Auszüge aus meinem Buch und eine sehr nette Kaufempfehlung zu lesen. Herzlichen Dank!

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It started writing itself…

Jetzt im Urlaub bin ich dazugekommen, ein bisschen zu schreiben und mir über meinen nächsten Langtext Gedanken zu machen, zumindest einmal was Struktur und Aufbau betrifft. Da fiel mir das Bjork Video zu Bachelorette ein, wo ein Buch scheinbar mühelos entsteht und quasi sich selbst schreibt “All the pages were blank and to my surprise, it started writing itself…”:

Klingt ja an sich recht verführerisch, allerdings begibt es sich am Ende, dass sich das Buch quasi auch wieder selbst leert und seine eigene Geschichte auslöscht. Das möchte ich dann bitte lieber doch nicht.

Hipstermom

Wusstet Ihr, das ich eine Hipstermom bin? Nein? Ich auch nicht. Harhar.

Ich wurde jedenfalls vom Lifestyle Blog Hipstermom zu einem Interview gebeten. Es geht um mein Buch und die Vereinbarkeit von Job und Kind.

Ich freue mich, dass ich Gast in dieser regelmäßig erscheinenden Rubrik sein durfte! Es hat großen Spaß gemacht, die Fragen zu beantworten.

Schriftstellerin?

Heute berede ich was mit dem Mann, das Thema hab ich schon wieder vergessen, das Ende des Dialogs war jedenfalls folgendermaßen:

Ich: “Das kann man mit Worten schwer beschreiben.”

Er: “Du bist Schriftstellerin.”

Ich: “Genau deshalb.”

Gefreut hab ich mich erst ein paar Augenblicke später, als ich es realisiert habe. Ich weiß nie, als was ich mich beruflich bezeichnen soll. Ich schreibe natürlich viel. Aber eben alles mögliche.

Vor zwei Monaten im jüdischen Museum hatte ich schon ein ähnliches Erlebnis, da zeigt ein Freund ein Foto mit Robert Schindel und erklärt Adrian: “Das ist ein Schriftsteller. Sowas wie deine Mama”. Blush.

Weiteres Feedback

So ich wollte Euch als Leser meines Blogs auf dem Laufenden halten, was mein Buch betrifft.

Ich bin immer noch und immer wieder überwältigt vom Feedback, das ich bekomme. Praktisch jeder, der mich kennt und es gelesen hat, hat mir persönlich geschrieben oder mit mir gesprochen. Und teilweise waren die Worte wirklich sehr persönlich. Menschen haben mir von ihren eigenen Erfahrungen mit Kinderwunsch und Schwangerschaft geschrieben – derweil warte ich noch auf die erste Rückmeldung von Frühcheneltern, aber ich denke, es muss sich dort erst herumsprechen. Bin da auch etwas mit “Marketing” beschäftigt.

Jedenfalls freut es mich sehr, dass soviele mitteilen, was sie beim Lesen meines Buches empfinden und ich finde es erstaunlich, dass es anscheinend sehr starke Emotionen auslöst. Ich wurde auch schon umarmt. Schön, echt.

Außerdem wurde mein Buch auf zwei weiteren Blogs schon besprochen, die ich gerne hier verlinken möchte, nämlich einerseits auf dem Blog von Buntraum und auf dem Blog von Manuela.

Ich habe jetzt mal Taschenbücher drucken lassen, für die nicht ebook-affine Leserschaft. Mal sehen, was die können und wie es sich anfühlt, ein echtes Buch in Händen zu halten. To be continued (sicher!)

Das erste Feedback

Nachdem ich mein Buch Sonntagnacht veröffentlicht habe, war ich am Montag wirklich schlecht drauf und wurde von Selbstzweifeln geplagt. Jetzt kaufen Leute tatsächlich mein Buch, investieren also etwas von ihrem hart verdienten Geld, und was, wenn es niemand gefällt und sie diese Investition bereuen?

Ich hatte aber Glück: bereits am späten Nachmittag schrieb mir eine gute Freundin, dass sie Geboren in Bozen während des Mittagsschlafs ihrer Tochter ín einem durchgelesen hatte und fand sehr nette Worte. Genau diese Worte habe ich wohl gebraucht, um meine Sicherheit zurückzugewinnen, denn sie kamen von einer Leserin, die ich a) nicht meine Lektorin war und b) die Geschichte nicht miterlebt hatte wie Mr. Almi. Meine beiden Vorab-Leser. Danke für diesen Push!

Seitdem habe ich sehr viel sehr liebe Rückmeldung via twitter, Facebook und auch Mail erhalten, bin überwältigt über soviel Zuspruch. Das erste Review stammt von Miss Xoxolat und ich war sprachlos, als ich es gelesen habe. Wenn Ihr das auch tun wollt, dann hier lang.

Seit heute ist das Buch auch über den Amazon Kindle Shop beziehbar, nämlich hier.

Und jetzt gehe ich sehr zufrieden ins Bett.

Out now

Pünktlich zum Weltfrühgeborenentag habe ich Geboren in Bozen nun via Epubli veröffentlicht.

Wer Interesse hat, hier der Link zum Buch.

Und jetzt brauche ich einen Schnaps.

P.S. In ungefähr zwei Wochen sollte das Buch dann auch auf anderen Plattformen wie Amazon, Google, Apple usw. erhältlich sein. Ich setze die Links dann hier herein.