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Juni-Endspurt.

Nach dem langen Pfingstwochenende ist es dem Kind und mir dann doch einigermaßen schwer gefallen, den Garten zu verlassen, um wieder der Verpflichtung Schule und Arbeit nachzukommen. Auch die Arbeit als EPU hatte nämlich eine Wochenend-Pause gemacht und das fühlte sich sehr erholsam an.

Denn man kann mit dem Kind im Pool sein und ihm zuschauen, was es einem alles zeigen will (und das ist recht viel). Man kann die Badehose, die das Kind aufs Dach (sic!) des Gartenhauses befördert hat, wie auch immer er es geschafft hat, mithilfe eines Sessels und eines Gartenrechens wieder hinunter fischen (wie ich das genau geschafft habe, weiß ich auch nicht, vor allem, ohne dabei vom Sessel zu fallen…). Man kann mit der Oma Aperol mit frischen Erdbeeren trinken und mit der Gartennachbarin plaudern. Man kann im Liegestuhl liegen und einfach mal nur in den Himmel schauen – zumindest solange, bis von irgendwo ein “Mamaaaaa” erschallt.

Dem Kind ist dankenswerter das Fußballspielen in der prallen Sonne mittlerweile auch zu heiß und so muss man es auch nicht, wie in diversen Sommern davor, über den Gartenzaun ins Nachbargrundstück heben, weil der Ball dorthin geflogen ist – ich würde das auch gar nicht mehr schaffen. Das Kind hat zwar nur 30 Kilo, was für sein Alter wenig ist, für meine Armmuskeln aber doch zuviel. Und dann steht man vorm Radio, weil die Oma findet einen Song so gut, weiß aber nicht wie der heißt. Und der Sohn will die Soundhound App aktivieren, aber es stellt sich raus, dass man selber die Soundhound App ist, denn der Song heißt zweifelsohne Space Oddity und ist von David Bowie – “The stars look very different today”. Soviel schaffe ich auch ohne Technik.

Und am Abend fährt man dann aus Liesing mit Bus und Ubahn rein ins urbane Leben und lässt Oma und Enkel alleine chillen. Und lebt ein bisschen nur für sich.

Osterferien

Erstmals seit langem hab ich in den Kind-Ferien nicht arbeiten müssen, also auch gar nichts “nebenbei” und das war sehr angenehm. Denn so hatten wir die ganze Ferienwoche Zeit, einfach Sachen zu unternehmen, egal wie lange sie dauern und gehen und kommen wann man will, das war echt super.

Wir waren also im Tiergarten und am Ostermarkt in Schönbrunn…

… im Wasserpark Floridsdorf…

…im Eisenbahnmuseum Strasshof…

…und an der alten Donau spazieren, wo es (Pappelsamen)-Flocken geschneit hat und die ganze Wiese bedeckt war…

Das Wetter hat auch sehr gut mitgespielt wie man sieht.

Gefesselt

Vom richtigen Buch sind die Kids so gefesselt, dass sie sich in der Shopping Mall auch einfach mal auf den Boden neben den Putzwagen setzten – unbezahlte Werbung – es handelt sich um Zu nett für diese Welt. Gregs (Tagebuch) Freund Rupert schildert seine Sicht der Dinge – und Autor Jeff Kinney kann man wohl als durchaus geschäftstüchtig bezeichnen.

Schwimmen…

Heuer hab ich noch gar kein Foto von unserem Pool im Garten gepostet, kein Wunder, dass hier Tarffic-mäßig nix weitergeht. Also bitte, Pool mit Besuchskind:

Und wenn wir zwischendurch mal in Floridsdorf sind, kann man auch zur alten Donau schwimmen gehen:

Frohe Ostern

Wie fast jedes Jahr etwas zu frisch und wechselhaft, aber immerhin teilweise sonnig.

Frohe Ostern allen meinen Lesern!

Flip Lab

Das Flip Lab ist eine Trampolinhalle in Schwechat – die voriges Jahr eröffnet wurde und dementsprechend modern und gut gepflegt ist – die wir gestern besucht haben.

…ins Fenster gesprungen… und stolz….

Man kann sie auch direkt mit der Schnellbahn erreichen, die Station ist quasi gleich neben der Halle. Das Flip Lab ist ein Paradies für Menschen, die gerne springen wie zum Beispiel mein Kind. Es gibt eine große Auswahl an Sprung- und Klettergelegenheiten und da nur eine begrenzte Anzahl von Teilnehmern pro Stunde zugelassen wird, ist es auch in den Ferien nicht überfüllt gewesen.

Man kann online schon vorher reservieren, das ist dann günstiger und außerdem hat man dadurch einen Fixplatz. Auch wenns es preislich nicht gerade ein Schnäppchen ist (12 Euro für eine halbe Stunde, 19 Euro für eine Stunde) ist es sein Geld doch wert, wenn man das Angebot intensiv nutzt. Inkludiert sind dadurch auch eine Einschulung und ein gemeinsames Aufwärmen. Die obligatorischen Sprungsocken können dort auch erworben werden. Außerdem muss man eine Haftungserklärung unterschreiben, damit das Kind an allen Geräten trainieren kann.

Als Eltern bzw Zuschauer kann man sich auf einer Aussichtsterasse mit Blick auf die ganze Halle aufhalten, oder man nimmt sich quasi eine Foto-Akkreditierung (gegen Abgabe eines Ausweises), da bekommt man ein blaues Trikot und darf in der Halle herumgeistern und Fotos machen.

Es war jedenfalls ein sehr netter Ausflug mit einem Kindergartenfreund.

Semesterferien

Jetzt sind die Semesterferien auch schon wieder vorbei. Und sie waren zwar ziemlich arbeitsintensiv, aber ein paar Sachen haben wir doch unternommen.

Am Montag waren wir im Kino und haben uns mit einer Schulfreundin vom Kind folgenden Film angesehen:

Zu diesem Film gibt es einen Vorgänger – Hilfe, ich habe meine Lehrerin geschrumpft – und das Buch hab ich dem Kind letztes Jahr an einem Tag komplett vorgelesen, als er krank war, weil wir so und so Zeit hatten und es wirklich sehr spannend war. Auch der Film war witzig, wenn man nicht besonders auf Logik oder Plausbilität wert legt.

Außerdem waren wir im Museum der Illusionen, über das ich schon einiges gutes gehört habe.

Das Museum gibt es noch nicht allzu lange, erst seit letztem Sommer und es ist wirklich sehenswert. Hologramme, optische Täuschungen, Foto Illusionen und eine Menge an interaktiven Spielen werden geboten, Miss Xoxolat hat das in einem Blogbeitrag sehr gut und besser beschrieben als ich das könnte. Wie sie richtig sagt, ist das Musuem sehr klein, wir waren aber auch fast eineinhalb Stunden dort, weil man für manche Stationen doch länger braucht und sich auch sehr gut amüsieren kann.

Allerdings gibts auch ein paar Dinge, die mir eher negativ aufgefallen sind, beispielsweise finde ich den Eintrittspreis von 12 Euro für Erwachsene (8 Euro/Kind) ziemlich hoch, dafür, dass es nicht mal eine Garderobe gibt, wo man seine Sachen abgeben kann (gerade im Winter wäre das doch sehr hilfreich). Und leider ist das Musuem, obwohl noch nicht mal ein Jahr in Betrieb, auch schon etwas “abgelebt”. Hier wäre etwas mehr liebevolle Pflege mancher Exponate dann schon wünschenswert, weil sonst wird das Museum schneller altern als ihm das lieb ist.

Anschließend waren wir noch im Tesla Geschäft, das schräg gegenüber des Museums ist und haben jetzt die Visitenkarte eines Verkäufers “für später”, ja genau harhar. Außerdem haben wir einen Bummel durch die Innenstadt gemacht, wo alles bereits für den am gleichen Abend stattfindenden Opernball bereitgemacht wurde:

Leider war die Übertragung am Abend dann wieder mal ziemlich öde. Ich weiß nicht, ob es an der Veranstaltung selber liegt, dass die nicht mehr hergibt oder am Zugang vom ORF und/oder den Moderatoren. Am lustigsten hat man es, wenn man (wie ich) Freunde hat, die den Opernball besuchen und quasi einen Liveticker dazu auf Facebook machen.

Am Samstag waren wir dann noch auf einer Taufe, ich hatte das absolut passende Outfit für die Wetterlage an:

Dumb picture of feet (c) Lost in translation

Aber sehr schön wars!

Haus des Meeres

Gestern waren wir im Haus des Meeres.

Das ist in den Ferien ein nicht ganz einfaches Unterfangen, weil das Unterwassermuseum nicht besonders geräumig ist und der Andrang immer enorm. Wir waren allerdings schon vor zehn dort und es gab da noch keine Wartezeit an der Kassa. Eineinhalb Stunden später reichte die Schlange schon bis weit in den Park zurück…

Nachdem wir mit Freunden dort waren, hab ich erstmals mit der Besichtigung von oben angefangen, bis dato wusste ich gar nicht, dass man auch aufs Dach kann und dort einen herrlichen Blick über (das gestern sehr sonnige) Wien hat.

Dann haben wir uns von oben quasi runtergearbeitet, durch die verschiedenen Ebenen. Das Highlight war bei den Kindern eindeutig die Knabberfische; wenn man eine Hand in das Becken steckt, dann kommen die Fische herbei und nagen darauf herum. Ein irgendwie gewöhnungsbedürftiges Gefühl, aber nicht unangenehm und die Kinder haben das sehr gern. Ich selbst wundere mich immer, dass viele Becken quasi offen sind – auch zb. bei den Schildkröten – und aber sehr wenig Aufsichtspersonal zu sehen ist. Anscheinend hat sich aber das Konzept bewährt, habe noch nicht von irgendwelchen unerwünschten Vorkommnissen im Haus gehört.

Die Freundin des Kindes hat mich informiert, dass bei den Seepferdchen die Männer schwanger sind und die Babys bekomen. Das finde ich ja sehr praktisch!

Die bunten Fische, Äffchen und auch Krokodile beobachte ich sehr gerne. Weniger angezogen bin ich ehrlich gesagt von den Spinnen und Schlangen, auch wenn das Kind die ebenfalls “süß” findet.

Und weil sich die Kinder so gut verstanden haben, waren wir danach noch in der Millenium City und sind von dort zu Fuß nach Floridsdorf in den Wasserpark gegangen, wo wir noch eine Stunde am Spielplatz waren und dann wieder per pedes nachhause. Macht ingesamt 15.000 Schritte. Und warm wars wie im Frühling.

Made by you

Heute waren wir (mal wieder) mit einer Schulkollegin und Bruder des Kindes in der Keramikwerkstatt Made by you.

Zuerst haben wir herumgestöbert, was man alles bemalen könnte – ziemlich viel von Tellern und Tassen über Kühlschrankmagneten und Türschildern und allen möglichen Figuren bis zu Eierbechern und Salatschüsseln. Ich hab ja selber noch nie was bemalt, aber nachdem heute tatsächlich alle mitgemacht haben, hab ich es also auch probiert; nachdem man sich nicht gleich übernehmen soll, hab ich mich für oben abgebildeten Miniaturhund entschieden, so sah er mittendrin aus, wie er am Ende ausgesehen hat, werd ich zeigen, wenn wir die Objekte dann fertig gebrannt abholen können.

Die Kids waren eher Katzen-lastig unterwegs:

Eines der Kinder hat sich außerdem für einen patriotischen Teller entschieden, hab gesagt, davon kann er zum Beispiel bei der Fußball-EM/WM Teilnahme Österreichs essen, aber dann sind wir doch eher auf alpine olympische Winterspiele umgeschwenkt, weil irgendwie will man den ja auch öfters nützen harhar:

Weil mich heute schon einige gefragt haben, ab welchem Alter das für Kinder sinnvoll ist, also meines war fünf als wir das erste Mal dort waren und viel früher hätt es bei ihm keinen Sinn gehabt, aber es gibt ja auch Kinder, die sehr konzentriert zeichnen und malen und schon früher nicht mehr so hibbelig sind. Jedenfalls jetzt mit zehn war das Kind sehr konzentriert und begeistert dabei, auch wenn Malen eigentlich immer noch nicht zu seinen Lieblingsbeschäftigungen gehört.

Nachdem man fertig ist, versieht man seine Objekte an der Unterseite mit Initialen oder ähnlichen Erkennungszeichen, bezahlt und gibt sie dann ab, nach ca. 3 Werktagen kann man dann die fertig gebrannten Kunstwerke abholen. Bin diesmal schon sehr gespannt, wie mein Hund sich farblich nach dem Brennen verändert hat.

Merry Christmas

Heuer sehen die Weihnachtsfotos von der alten Donau eher nach Frühling aus:

Mal sehen, ob es dafür dann am 24. Jänner schneit oder zu Ostern.

Jedenfalls: frohe Weihnachten allen meinen Lesern!