Archiv für Donnerstag, 31. Januar 2019

Song Challenge – Day 28

A song by an artist with a voice that you love

Ich habe die Stimme von Brandon Flowers von den Killers sehr gern.

Zu hören etwa im Song Can’t deny my love. Einer Solonummer von Flowers, der ja normalerweise Frontman/Sänger von den Killers ist.

Song Challenge – Day 27

A song that breaks your heart

Definitiv Mystery of love von Surfjan Stevens aus dem Film Call me by your name, einer Liebesgeschichte zwischen Oliver und Elio.

Der Film ist großartig und mindestens ebenso großartig ist der Song. Da gehts um erste und letzte Küsse, es ist ja immanent, dass auf einen ersten Kuss immer irgendwann auch ein allerletzter folgen muss. Unter welchen Umständen auch immer. Nur über den denkt man nicht soviel nach. Das ist ganz schön traurig, finde ich.

Andererseits heißt es im Film: “Nature has cunning ways of finding your weakest spot”. Und wie der Vater von Elio sagt, es ist ok traurig zu sein, weil es vorbei ist, andererseits muss man dankbar sein, dass man zu solchen Gefühlen fähig ist.

Das war übrigens mein meistgespielter Song 2018, 34 Stunden lang!

Song Challenge – Song 26

A song that makes you want to fall in love

Da nimmt man dann wahrscheinlich einen Song, in dessem ungefährem zeitlichen Enstehen man quasi erotisch sozialisiert wurde. Wow, der Satz könnte von Denis Scheck sein, der schwurbelt auch immer so herum. Harhar.

Um es kurz zu machen, hab ich mich für The Pretenders I’ll stand by you entschieden. Erstens, weil wunderschönes Liebeslied. Zweitens, weil wer könnte widerstehen, wenn einem jemand anderer sagt: “Nothing you confess could make me love you less?”

Und drittens kam der Song am Ende der ersten Dawon’s Creek Folge vor, in der sich Dawson und Joey klar werden, dass die Zeiten, in denen sie kindlich-unschuldig beieinander übernachtet haben wohl langsam vorbei sein müssen. Das gipfelt in einem Gespräch über Selbstbefriedigung. Altklug und abgehoben natürlich, wie das so bei Dawson’s Creek eben normalerweise der Fall war. Harhar. Dann rudert Joey nachhause, zu diesem Song.

Song Challenge – Day 25

A song by an artist no longer living

Als Teenie hab ich sehr gern John Lennon gehört. Ich fand ich auch das, was er so ausstrahlte sehr interessant und ansprechend. Mein Vater hatte Lennon Schallplatten, die ich auf dem Plattenspieler gehört habe, klingt jetzt sehr retro.

John Lennon wurde einen Tag vor dem 39. Geburtstag meines Vaters erschossen. Lennon war damals gerade 40 geworden. Daran sieht man, wie lange das schon her ist…

Schwierig, einen Song auszusuchen, na gut, Woman geht immer.

Song Challenge – Day 24

A song by a band you wish is still together

Es hat ja meistens einen Grund, warum Beziehungen, Freundschaften und auch Bands auseinandergehen. Und das ist dann oft auch in Ordnung so. Eine interessantere Frage wäre vielleicht, welche Band ist noch zusammen, sollte es aber lieber nicht mehr sein. Harhar.

Na gut, bei einer Band, die immer wieder durch Kontroversen aufgefallen ist zb Relax – Skandaaaal, Nummer 1 Hit, der wegen sexuellen Contents in Zusammenhang mit Homosexualität Airplay Verbot bekam, ein Radiomoderator hat vor lauter Schock das Lied auf Sendung mittendrin abgedreht, würde es mich schon interessieren, welchen Themen sie sich heute widmen würden und wie.

Ein sehr schönes Liebeslied haben sie darüberhinaus auch geschrieben, nämlich The Power of Love. Das gefällt mir gerade in seiner Widersprüchlichkeit zur großen Provokation. Die Rede ist natürlich von Frankie goes to Hollywood.

Song Challenge – Day 23

A song that everybody should listen to

Ok, vielleicht ist doch das die schwierigste Frage der Challenge. Man hat soviel Verantwortung… soll das hier ein Crowd Pleaser werden, oder was schwermütiges, wie in dieser Challenge schon sehr oft der Fall, wie ich rückblickend (leider?) sagen muss. Soll ich was vorstellen, was (fast) keiner kennt oder was, was viele mögen? Was zum Nachdenken, oder was zum Mitgröhlen?

Hab mich jetzt für eine Mischung entschieden. Ein uptempo Song, der auch ein schönes, nerdiges Video hat, einen recht rätselhaften Text (wie immer) und einfach insgesamt sehr toll ist, nämlich C’mere von Interpol.

P.S. So kann man Uhren anscheinend auch tragen, wenn man sehr Hipster ist.

Song Challenge – Day 22

A song, that motivates you

Ziemlich viel von Sia, etwa Flames.

Ein Musikkritiker schreibt über den Song: “Once again, Guetta showcased his skills in providing a massive pop-house hybrid ready to take over the radio stations all over the world, offering a perfect foundation to Sia’s distinctly powerful and unique voice.”

Und damit ist alles gesagt. Ein Beispiel dafür, wie auch ein “Musik-Blockbuster” einen alternativen Anspruch haben kann und dennoch oder gerade deshalb sehr viel Spaß macht.

Song Challenge – Day 21

A favorite song with a person’s name in the title

Ah schon wieder ein One Hit wonder! Oder tue ich den Dexy’s midnight runners da Unrecht? Aber dieser Hit war groß, so groß, dass er die Nummer 1 der US-Charts – niemand geringerer als Michael Jackson mit “Billie Jean” (auch ein Name im Titel) – von eben diesem Platz stieß. Es handelt sich um Come on Eileen.

Dabei entspricht der Song gar nicht mal so dem Zeitgeist der 80ziger. Kein Synthie Sound, eher etwas folkloristisch. Aber ein unwiderstehnlicher Ohrwurm. Und das Thema na ja, es ist quasi autobiografisch, Singer/Songwriter Kevin Rowland arbeitet darin quasi seine streng katholische und sexualfeindliche Erziehung auf, die ihn in einen inneren Zwiespalt bringen, als er sich erstmals verliebt. Aus den Lyrics: “You in that dress, my thoughts I confess, verge on dirty.”

Der Name Eileen ist aber erfunden.

Music Challenge – Day 20

A song that reminds you of your mom

Da kann es nur einen geben und zwar What’s up von den 4 Non blondes.

Das ist deswegen so, weil im Sommer 1993 dieser Song ja quasi nonstop im Radio lief, es war einer der größten Nummer 1 “Hadern”, an die ich mich erinnern kann, und meine Mutter wirklich jedesmal, wenn sie den Song hörte sagte, wie gut der nicht sei und “mal was anderes”.  Wenn meine Mutter etwas “anderes” findet, ist das immer ein großes Kompliment. Und natürlich mochte sie auch diese scheiß-mir-nix Attitüde von Frontfrau Linda Perry.

Tja, die 4 Non Blondes waren ein typisches one-hit wonder, aber was für eines. Linda Perry ist als Songwriterin für andere bis heute aktiv und erfolgreich.

Song Challenge – Day 19

A song that makes you think about life

Die schottische Indie-Band Biffy Clyro singen etwas schwermütig in ihrem Song Opposite:

Sooner or later
We all have to wake.
Try forgetting everything
Underneath there’s a perfect sky

Das ist wohl der Tod, denke ich mir, wenn darunter der Himmel ist? Und deshalb denke ich bei diesem Lied immer über den Tod und demzufolge auch das Leben nach.

Das ästhetisch-spektakuläre Video: