Archiv für Samstag, 19. Januar 2019

Music Challenge – Day 18

A song from the year you were born

Das ist 1976 und idealerweise gibt es da einen ganz tollen Song in diesem Jahr, nämlich Living Thing von ELO.

Über den Song hab ich sogar mal ausführlicher gebloggt: nämlich hier. Er hat was Kraut und Rüben artiges, abweichend von der herkömmlichen Strophe/Refrain/Strophe/Refrain Struktur und das finde ich immer reizvoll.

Music Challenge – Day 17

A song that features your favorit artist

Tja, jetzt hab ich David Bowie ja schon bei Tag 14 genannt…

Sehr gern mochte ich auch George Michael. Da gehen vielleicht ja die Meinungen etwas auseinander. Man liebt oder hasst Wham, speziell Last Christmas, er selbst ist ja auch eine durchaus kontroversielle Person gewesen. Stichwort: öffentliche Toilette. Aber das macht ihn für mich auch sehr interessant. Und ich mag seine Stimme total gerne.

Mein Lieblingssong von ihm ist Careless Whisper. Ich mein, kann man seit diesem Lied je wieder ein Saxophon hören, ohne ein latent schlechtes Gewissen zu bekommen? Wir erinnern uns: der heteronormativen Beziehungsübereinkunft zufolge ist Betrug mit Trennung zu ahnden und man kann anschließend nicht mehr tanzen denn: “Guilty feet have got no rhythm.” Was für eine untersterbliche Zeile! Was für ein toller Sänger.

Leider ist er viel zu früh 2016 gestorben, wie übrigens auch David Bowie.

Music Challenge – Day 16

One of your favorite songs from a movie

Na ja, da kann ich ja nur was von La La Land nehmen. La La Land, ein Film, den ich sehr liebe, über zwei Künstler, die zueinander nicht kommen können, quasi. Schwermütig, aber auch (selbst)ironisch, toll choreografiert, und mit Emma Stone und Ryan Gosling ideal besetzt.

City of Stars wurde übrigens mit dem Oscar für den besten Song in diesem Filmjahr ausgezeichnet. La La Land war für ca. zwanzig Sekunden bester Film, wie man sich erinnern kann. Harhar.

Song Challenge – Day 15

A song that is a cover by another artist

Ich finde viele Coverversionen offen gestanden sehr entbehrlich, aber einen Song, der auch ein Cover ist, mag ich sogar sehr gern. Und zwar Halt dich an deiner Liebe fest von Freundeskreis gecovert – eigentlich ein Song von Rio Reiser.

Abgesehen von der lebensbejahenden Botschaft, ist der Song wirklich sehr vorteilhaft gealtert, denn bereits über 20 Jahre alt. Und das Video ist auch ziemlich hübsch und vermittelt Ferienidylle auf denkbar einfache Art:

Nette Menschen, Plattenspieler, Meer, Moped, Schleckeis harhar.

Song Challenge – Day 14

A song you would love played at your wedding

Vor lauter Schreck vor dieser Frage hab ich jetzt doch glatt einen Tag ausgelassen. Harhar.

Mit den “klassischen” Songs für diese Gelegenheiten hab ich es jetzt nicht so. Als sehr schönes Liebeslied empfinde ich immer noch und immer wieder Absolute Beginners von David Bowie. Es ist so schlicht einfach und ehrlich und von Herzen, für meine Begriffe.

Bowie ist gut für jede Lebenslage und einer meiner Lieblingsmusiker.

Song Challenge – Day 13

One of your favorite 70er songs

Die 80er Jahre wären mir ja ehrlich gesagt lieber. Harhar.

Na gut, etwas von Genesis, was vielleicht nicht so bekannt ist, obwohl es auf einer Kuschelrock Compilation enthalten ist. Früher hätte ich genau gewusst auf welcher und welche Songnummer, aber dieses Wissen ist leider verschüttet. The Carpet Crawlers ist jedenfalls von 1977. Der Text ist irgendwie undurchsichtig, was ich sehr gern hab, und der ganze Song verbreitet eine merkwürdige Stimmung, die ich gar nicht beschreiben kann, die mir aber sehr gut gefällt.

Ah auf Wikipedia kann man nachlesen, dass dieser Song auf einem Konzeptalbum enthalten ist, also quasi in eine größeren Plot eingebettet ist.

Song Challenge – Day 12

A song that you loved from 2011

Bin zwar nicht so der riesige Adele Fan, weil sie mir oft etwas zu pathetisch ist, aber einen Song von ihr finde ich wirklich gut und den höre ich auch regelmäßig auf Spotify und zufällig hat sie den 2011 veröffentlicht, also ganz passend für die heutige Frage.

Viel Spaß mit: Set fire to the rain.

Song Challenge – Day 11

A song you never get tired of

Das muss natürlich eines meiner Lieblingslieder sein. Und so ist es auch, nämlich Do you remember the first time? Achtung, das Video kann bei entsprechende Disposition etwas seekrank machen.

Auf die Frage, wen aus der Britpop Ära man lieber mag Oasis oder Blur, war meine Antwort immer eindeutig: Pulp. Das waren zwar nur Randfiguren – abgesehen von Disco 2000 und vielleicht noch Common People, das ja angeblich von der Frau vom ehemaligen griechischen Finanzministers Varouvakis handelt, die Cocker von der Kunstuni kannte.

Jarvis Cocker war immer so schön unperfekt-intellektuell, leicht schlüpfrig auch, und hat immer eher vom Scheitern gesungen als sich großkotzig auf die Bühne zu stellen, wie das eher Liam Gallaghers und Damon Albarns Sache war, und das hat mich immer sehr angesprochen. Harhar.

Music Challenge – Day 10

A song that makes you sad

Das ist für mich Smalltown Boy von Bronski Beat.

Es geht darin um einen Jungen/Jugendlichen, der wegen seiner Homosexualität in der Schule gemobbt wird. Von den Eltern, insbesondere vom Vater, hat er auch kein Verständnis zu erwarten. Aus den Lyrics: “The love that you need will never be found at home”. Das Lied darf ich echt nicht in der falschen Stimmung hören, sonst muss ich weinen.

Ziemlich viel Autobiografisches steckt in Smalltown Boy von Jimmy Summerville, dem Sänger, drinnen, der seine Heimatstadt Glasgow aus ebendiesen Gründen verlassen hat. Schön, wenn man sich in so einem Fall künstlerisch darüber ausdrücken kann.

Music Challenge – Day 9

A song that makes you happy

Weiß nicht warum, aber da fällt mir als erstes Nur ein Wort von Wir sind Helden ein.

Das Video ist sehr stark von Bob Dylans Video zu Subterranean Homesick Blues inspiriert. Was eine Untertreibung ist, Harhar. Jedenfalls ein toller Text, über einen großen Schweiger, in den die Protagonistin offenbar verliebt ist: “Wenn du schon auf den Mund fallen muss, warum dann nicht auf meinen?”

Macht mich immer fröhlich.