Frühstück bei mir

Gestern bin ich am Vormittag alleine im Auto gesessen und dabei zufällig auf Frühstück bei mir gestoßen. Ich hab das bisher ab und zu und immer gerne gehört, vergesse aber, das bewusst einzuschalten, weil Sonntag Vormittag irgendwie immer irgendwas ist.

Jedenfalls war diesmal Michael Niavarani zu Gast und dem höre ich ja sehr gerne zu. Ein Thema war sein kommender 50. Geburtstag nächstes Jahr und weil Alfons Haider grad 60 wurde, hat Claudia Stöckl ihn gefragt, ob er auch – wie Haider, der mit 60 Leuten feierte – es schaffen würde, 50 Leute einzuladen.

Niavarani: “Ja, ich würde 50 einladen, aber ich bin nicht dabei. Das wäre mir sehr recht.”

Stöckl: “Du würdest alles bezahlen?”

Niavarani: “Ich würde alles bezahlen, aber ich geh nicht hin.”

Stöckl: “Aber dann fehlt ja der Anlaß.”

Niavarani: “Das ist wie beim Begräbnis, da bin ich auch nicht dabei, da können sie sich schon auf mein Begräbnis vorbereitet.”

Bin echt lachend im Auto gesessen, weil ich das auch so gut verstehen kann, das ist genau my kind of birthdayparty, wieso bin ich da selbst noch nie draufgekommen. Feiern ja, aber bitte ohne mich.

Auch sonst war das Interview echt hörenswert, zb die Passage, wo er zur Verlobung von Prinz Harry befragt wird, und Stöckl sagt, Harry hat ihr den Ring selbst designt, Niavarani: “Wenn eine Ehe damit beginnt, dass er ihr was bastelt, wär ich schon angefressen.” Oder als Stöckl sagt, sie habe gehört, er, Niavarani würde gut verdienen, sei aber laut seines Managers kein Abkassierer, meint er: “Ja, weil ich ein Trottel bin.”

Sehr sympathisches Gespräch!

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