Carpool – Nachtrag

Die meisten Beatles-Songs wurden ja von Paul Mc Cartney und John Lennon in Kollaboration verfasst, zumindest offiziell. Daher weiß man nie, wer genau hinter welchem Song steckt. Für ihre Musik ziemlich gelobt, wurden die beiden für ihre (flachen) Texte oft kritisiert, zum Beispiel von meiner Musiklehrerin im Gymnasium. Harhar.

Etwas im Schatten der beiden stand bekanntlich George Harrison, auch wenn ich finde, dass er ebenfalls einige total schöne Songs geschrieben hat, wie beispielsweise My sweet Lord, sehr spirituell, aber nicht auf eine bestimmte Religion bezogen – Hallelujah steht hier neben Hare Krishna.

Oder Something, ein etwas anderes Liebeslied, wie ich finde, das nicht von ewiger Liebe bis zum letzten Tag erzählt, sondern auch von Zweifel, vom nicht wissen können, davon einfach ehrlich zu sein, und nicht irgendwas daher zu faseln, was der andere vielleicht gerne hören würde:

You’re asking me will my love grow.

I don’t know, I don’t know.

You stick around and it may show

I don’t know.

Harrison schrieb auch While my guitar gently weeps – einen Song, den ich zuerst in der Version von Jeff Healey kennenlernte. Hier sind die Lyrics ebenfalls recht rätselhaft, wenn sie sich auch teilweise hinter Banalitäten a la “Jemand müsste mal wieder den Boden aufwischen” verstecken. Den Song kann man echt endlos oft hintereinander hören, weil er so etwas meditatives hat.

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