First days of school

Die ersten Tage am Gymnasium wären also auch geschafft.

Es ist in keiner Weise mit der Aufregung zu Beginn der Volksschule zu vergleichen, wo man irgendwo zwischen – das Kind beglucken und es in Richtung großer Selbstständigkeit zu schubsen – oszilliert. Im Gymnasium is es auch anstrengend, aber anders.

Man sagt ungefähr fünfmal am Tag so Sachen wie: Na ja, du bist jetzt im Gymnasium, da…

…weht ein anderer Wind

…musst du dich selbst organisieren

…trägt dir keiner mehr was nach

…musst du dich selbst drum kümmern

usw. Und fühlt sich dabei uralt.

Das taugt dem Kind eh prinzipiell, dass es jetzt soviel alleine macht, aber manchmal braucht es dann doch Unterstützung. Zum Beispiel, wenn im Heft steht, dass die Aufgabe im Deutschbuch auf Seite 3 zu machen ist, und auf Seite 3 ist aber nur das Inhaltsverzeichnis.

So bleibt man als Mutter wenigstens im regen whatsapp Kontakt mit anderen Volksschul-Müttern, deren Kinder in dieselbe Klasse gehen, so ala “Du, was ist Hausübung?”, “Ich bin grad einkaufen, ich meld mich dann gleich”, “Ok danke.” “Er weiß es auch nicht, warte er telefoniert gerade mit W. W meint, dass…”

Was gleich ist wie in der Volksschule: Man ist jeden Abend hundemüde.

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