Dare to dream – Semifinale 1

Heute steht also das ESC Semifinale Nr. 1 auf dem Programm, das schwächere, nach landläufiger Meinung. Weil die Knaller, die sogar als Siegkandidaten gehandelt werden – Schweiz, Schweden, Niederlande, Russland, Aserbaidschan – allesamt erst am Donnerstag dran kommen. Wie auch Paenda. Ähm…ein anderer Song Contest Teilnehmer, nämlich Darude für Finnland, hat Limits remixt, und da der Song etwas, nun ja, mitreißender.

Heute startet es mit Zypern, die ich auch bis vor kurzem noch zum Favoritenkreis gezählt hätte, v.a. weil es heuer weniger starke Frauen im Interpretenfeld gibt (im Gegensatz zum letzten Jahr, als zwei um den Sieg kämpften). Aber bei den Proben hat mich Zypern nicht überzeugt. Dennoch wird es Tamta mit Replay ins Finale schaffen, ebenso wie vermutlich die Tschechiche Republik, Island (Hass wird siegen!!!) und Australien (die sich dieses Jahr aber für einen kontroversiellen Act entschieden haben).

Ich persönlich würde mir Slowenien wünschen, weil ich Sebi, diesen ruhigen, unaufgeregten Indie-Song sehr mag und die Performance bezaubernd finde, auch Belgien hat was (von Jean Michel Jarre). Belgien schaffte es die letzten Jahre auch immer mit Qualität relativ weit vorne im Ranking zu liegen. Zu Conan Osiris hab ich ja schon was geschrieben, dass er mit seinem avandgardistischen Telemoveis einen aktuellen Befund über Medienkonsum abgibt. Jetzt hab ich in den Lyrics gelesen, dass es um ein kaputtes Handy geht. Harhar. Aber ich denke, das ist eine Metapher.

Herr Schreuder gibt, wie jedes Jahr, seine Tipps, wer aufsteigt, auf seinem Standardblog bekannt. Wie immer lesenswert.

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