Once upon a time in Hollywood

Ich muss ehrlich sagen, unter dem neuen Tarantino Once upon a time in Hollywood kann ich mir gar nichts vorstellen.

Es wird auch nicht besser, wenn ich mir den Trailer anschaue. Eher im Gegenteil. Ein bisschen erinnert es mich an Wolf of Wall Street, aber ich hoffe, das liegt nur an Leo, weil an den Film habe ich nicht allzu gute Erinnerung, es ging quasi nur ums Saufen und Rauchen und Vögeln und das war alles insgesamt sehr redundant.

Ok Brad und Leo sind cool und Margot Robbie war echt super in I, Tonya. Aber hier spielt sie Sharon Tate. Die Frau von Roman Polanski, die dann von der Charles Manson Gang hingerichtet wurde und ich frage mich, wird das auch Thema im Film sein und will ich das sehen? Also nein, eigentlich will ich das gar nicht sehen, alleine daran zu denken finde ich schon schmerzvoll.

Ehrlicherweise muss man aber auch sagen, dass die Trailer zu den Quentin Tarantino Filmen meistens extrem irreführend sind, man denke nur an den schauerlichen Trailer zu Inglorious Basterds, der mit dem tatsächlichen Plot, seien wir uns ehrlich, kaum was zu tun gehabt hat (Gottseidank!)

Die Kritiken sind jedenfals gut, Sasha Stone von Awardsdaily nennt ihn in ihrer Rezension “Tarantinos most accomplished film” – und da bin ich auch gespannt, wie das gemeint ist – denn so in Richtung reifes Alterswerk, will man sowas bei Tarantino sehen? Ist das zu sehr Mainstream dann? Na ja, man darf gespannt sein.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

you're a human, aren't you? *