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Freitag war ich auf einer Führung im Aufzugmuseum in Orth an der Donau.

Christian Tauß hat es sich zur Aufgabe gemacht, alte Aufzüge, die aus Häusern ausgebaut werden, zu “retten” und zu erhalten. Dafür hat er sich ein Depot gemietet. Und er plant, ein Aufzugscafe zu eröffnen. Er hatte spannende Geschichten zu erzählen, von Aufzugsrettungen und geschichtlichen Hintergründen und man merkt, wie sehr er für das Thema brennt.

Danach waren wir – wenn wir schon mal in Orth an der Donau sind – Fischessen. Es war ein schöner, lauer Abend und man konnte draußen sitzen, bis die Gelsen kamen. Da wir ohne Auto unterwegs waren, fragten wir einen netten Menschen, 80 plus, ob er uns bis zur Stadtgrenze Wien mitnehmen könnte. Da wussten wir noch nicht, dass er zwar mit Auto, speziell aber Mercedes Cabrio, Baujahr 2004, gekommen war.

Kurz gesagt: es wurde meine erste Cabriofahrt und ich hab es wirklich in vollen Zügen genossen. In der Ferne waren immer wieder Blitze zu sehen, aber es fing gottseidank nicht zu regnen. Und der nette Fahrer ließ es sich nicht nehmen, uns via Reichsbrücke direkt bis vor die Haustür zu bringen. Das war einer der besondern Momente, die man auch während einer globalen Pandemie genießen kann, ja sollte. Kurz musste ich auch an Bridget Jones und ihre Cabriofahrt mit Hugh Grant in Bridget Jones’ Diary denken. Windalarm!

Als wir ausstiegen fragte ich – mit einem Griff zu meinen Haaren: “Wie sehe ich aus?” Und er antwortete: “Glücklich.”

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