Neuanfang

In weniger als einer Woche beginnt die Schule und langsam siedeln wir wieder aus dem Garten zurück nach Hause.

Heuer waren – abgesehen von Urlauben – wirklich fast die ganzen Ferien draußen und das ist für uns ein schönes Kontrastprogramm zum Alltag. Denn Alltag bedeutet hier: Dauerndes Türklingeln, Nachbarskinder auf Besuch von drei bis acht, fast jeden Tag, oft mehr als eines, Action im Hof und im Park, alleine sind wir hier werktags so gut wie nie. Im Garten dagegen waren wir das dagegen meistens, Kind war ewig im Pool, hat gelesen, Musik gehört, Pokemon Go gespielt und seine Tage selbst gestaltet. Dank Oma konnte ich auch relativ viel arbeiten.

Auf Twitter hab ich von Müttern gelesen, die die Ferien viel zu lange finden. Schon als Kind erging es mir nicht so. Ich war jedes Jahr sieben Wochen in Kärnten und es war mir nie zu lang(weilig). Natürlich war ich ein anderes Kind als mein Sohn, ich konnte stundenlang auf einer Bank sitzen und auf ein Feld schauen. Der Sohn dagegen springt halt 50 mal hintereinander ins Pool. Aber, dass ihm langweilig ist, hab ich die ganzen Ferien nie gehört.

Nach fast neun Wochen sind wir jetzt aber wieder bereit für den intensiven Alltag hier. Gestern waren wir wieder bei der Stamm-Billafilliale des Kindes, das hier fast täglich seine Schuljause kauft und der Kassier meinte freundlich zu ihm: “Na, hast du schöne Ferien gehabt? Jetzt ist ja bald wieder Schule.” Das ist Flodo.

Am Abend hat er dann bei einem Nachbarsjungen geschlafen, aber damit sich seine Eltern nicht unterbeschäftigt fühlen, den Wecker auf kurz nach sechs gestellt. Thanks. A lot.

Willkommen zurück, Alltag!

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