Modern Jazzdance. Progress

Mittlerweile haben wir drei Jazztanz/Modern Stunden hinter uns und es ist doch schon viel besser geworden.

Zwar merkt man das nicht unbedingt, wenn wir den Saal verlassen – gestern sagte der Chef des Studios zu uns, als wir an ihm vorbeigingen: “Alles in Ordnung?” und es ist auch einigermaßen fies, wenn man nach dem Training mehrere Stockwerke über eine Treppe zur Ubahn geht, aber während der Stunde läuft es deutlich besser. Gestern hatte ich nur einmal das Gefühl, dass ich keine Luft mehr kriege, und ich weiß nun wieder, wo meine Stärken liegen und wo meine Schwächen.

Drehungen kann ich nicht so gut. Das heißt, ich bin zu langsam, wenn da direkt nachher irgendwas anderes dran getanzt wird. Bei den Choreografien belaste ich meistens das richtige Bein. Das ist eigentlich fast das wichtigste, bei Choreografien, dass man am richtigen Bein steht, um korrekt weitermachen zu können. Harhar. Hab mich heute mit einer Freundin und Ballettkollegin/selbst Trainerin unterhalten, die meinte, der Vorteil, den wir haben ist, dass wir die richtige Körperspannung und Haltung schon als Kinder gelernt haben. Das braucht man nicht nur fürs klassische Ballett, sondern ist auch für andere Tanzstile hilfreich.

Die Älteste bin ich aber immer noch. War schön letztens zu beobachten, als wir so eine leicht spirtuelle Choreografie getanz haben, mit “betenden Händen” am Anfang und dabei intonierte unser Trainer einmal spaßeshalber: “Life is a mystery, everyone must stand alone…” und ich war die Einzige, die gelacht hat. Weil ich noch den riesigen Skandal um diesen Song in der Unterstufe des Gymnasiums miterlebt habe.

 

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