Heute war ich mit P. im Ährlich frühstücken. Das ist eine Bäckerei im 9. Bezirk, in der Wasagasse, gleich daneben ist ein Ende von Wien. So nenne ich das für mich, wenn ich eine ungewöhnliche Sackgasse sehe. Auch das würde ich gerne einmal analysieren, wie die Sonntage und die Straßenbahn-Endstationen.
P. und ich haben uns seit dem Sommer nicht gesehen und es gibt viel zu erzählen. Also bei ihr. Es ist so erstaunlich, dass wir gefühlt eineinhalb Stunden durchreden. Dann kommt der Kellner und meint, er macht jetzt kurz mal die Türe auf und ich so: Oh ja, ich brauch eh frische Luft. Und P so: Ja, lassen sie sich gleich offen. Harhar. Manchmal ist das Leben schon sehr arg. Aber wir nehmen es mit Humor und lachen auch recht viel.
Dazu gibt es wirklich hervorragendes Frühstück:
Und:
Wirklich extrem feines Essen. Danach stehen wir noch ein bisschen draußen in der Sonne und schauen ihr neues Auto ein. Bin immer fasziniert, wenn jemand einfach so Auto fährt und überall einparkt – Horrorgegend zum Parken dort, finde ich. Super Gegend aber zum Frühstücken.
Ein guter Start ins Wochenende, wo ich wieder stundenlang in meiner Gartenecke lese, schreibe und an jemanden denke.


