almis personal blog

Neues Leben, 23

Ich kenne meine geheime Superkraft. Und zwar, mir jeden unnedigen Scheiß aus dem Jahre Schnee zu merken. Was ich vor kurzem wieder daran gemerkt hat, als mir eine Freundin aus dem Gymnasium geschrieben hat – “Heidi du weißt sicher noch, wieso ich 1994 nicht mit euch (= einer Gruppe von Freunden) nach London geflogen bin. Ich weiß nur noch, dass ich sehr enttäuscht war.” Ja ich wusste den Grund noch, aber schreib ich hier natürlich nicht, weil Datenschutz. Und soo spannend ist es eh nicht harhar.

Und ich, die sich soviel merkt, versuche jetzt gerade, mich an viele Dinge nicht mehr zu erinnern. Wer jetzt an den Film Eternal Sunshine of the spotless mind denkt, hat natürlich einen Punkt. Da versucht die Figur von Kate Winslet sich die Liebesgeschichte mit der Figur, die Jim Carrey verkörpert, aus dem Gedächtnis streichen zu lassen, in dem Film gibt es da eine Firma, die das macht. Das ist wohl sehr radikal und im Endeffekt kann das auch niemand wollen, Erfahrungen, die man gemacht hat, Erlebnisse, die man hatte, auszuradieren, weil sie nun – so schön sie waren, oder gerade weil sie so schön waren – schmerzhaft geworden sind.

Ausradieren will ich auch nichts. Aber ich ertappe mich dabei, dass, wenn ein Gedanke an etwas wirklich Schönes kommt, ich dann einfach nicht mehr weiterdenke. Das ist dann so wie ein freeze frame, ich stoppe dann bewusst und denke nicht mehr weiter, weil es einfach nur wehtun würde und weil dann die Tränen kommen. Und die kommen immer noch erstaunlich oft.

Und was einen alles triggern kann, ist auch unglaublich. Natürlich die normalen Dinge wie Fotos oder Daten oder Personen, Plätze, aber auch Dinge, die vordergründig gar nichts damit zu tun haben, erinnern einen plötzlich an etwas. So wie in Harry und Sally, als Harrys Frau sich von ihm getrennt hat und er nach einiger Zeit mit einer anderen ausgeht und die ihm erzählt, dass sie auf der Michigan State Universität war. Da musste er an Helen denken und das habe ihn wieder total zurückgeworfen, erzählt er Sally. Sally fragt dann ungläubig nach, ob Harrys Exfrau tatsächlich auch auf dieser Uni war, worauf er antwortet: “Nein, sie war auf der Northwestern – aber es sind beides große Unis.” Genauso funktionieren die Trigger, und man kann sich nur vor denen schützen, die man kommen sieht.

Snap! Oder: Von den Mysterien des ESC

Zu den Mysterien des Eurovision Song Contest gehört ja seine doch erstaunliche Unberechenbarkeit. Es ist schwierig, voraussagen zu können, welcher Song ein potentieller Gewinner sein kann, was das Publikum lieben wird, was die Jury schätzen, usw. es gibt schon Tendenzen – wie Songchecker Broder es mal ausgedrückt hat, die Jury hat einen Schweden Fetisch – und, heuer besonders interessant: Was außerhalb des ESC funktioniert. Naiverweise könnte man ja meinen: Genau das, was beim ESC in den sagen wir mal Top 10 war. Man denke nur an Maneskins Siegeszug um die Welt.

Heuer ist es allerdings anders. Heuer steigt ein Song zu erstaunlichen Weihen auf, mit dem man so eher nicht gerechnet hat. Armenien nämlich hat Rosa Linn zum ESC geschickt, mit dem Song Snap. Es ist ein ganz okayer Song. Broder würde sagen: “OMG, das ist richtig ok”. Also der tut niemandem weh, aber es ist halt auch nicht mehr als ein relativ generischer Popsong, für mich klingt er altmodisch, den man so oder so ähnlich schon öfters gehört hat. Nix, was einen umhaut. Das dachten sich sowohl Jury und Publikum bei der Abstimmung ebenfalls. Vom Publikum gabs überhaupt nur 21 Stimmen. Snap landete auf Platz 20. Also eigentlich in der ESC Bedeutungslosigkeit.

Doch dann startete Rosa Linn – aus welchen Gründen auch immer – so richtig durch. Ihr Song wurde der meistgestreamte aller 22er ESC Songs, vor Spanien und Italien (die beide in den Top 6 waren). Sie kommt auf Tik Tok groß raus, Reese Witherspoon unterlegt ein Reel mit dem Song usw. Was aber meines Erachtens wirklich sagt, dass sie es geschafft hat, ist folgendes Faktum: Der Song wurde am Wochenende bei einer Football Veranstaltung des SR Donaufeld gespielt, wie ich am Balkon mitgehört habe, harhar.

Aber ganz ehrlich: Ich staune. Und so richtig verstehen tu ich das nicht.

Seinfeld Finale

Muss man einen SPOILERSPACE setzen, wenn das Serienfinale – nämlich von Seinfeld – schon 24 Jahre her ist? Na ja, also falls wer Seinfeld nicht kennt und sich durch 9 Staffeln (Netflix aktuell) durcharbeiten will, bitte nicht weiterlesen.

Das Seinfeld Finale ist – wie man so schön sagt – umstritten. Es war die viertmeist gesehene Sendung in den USA überhaupt, die Straßen waren leer und die Erwartungen waren riesig. Sogar in anderen Serien wurde auf dieser larger than life Happening angespielt; beispielsweise in einer Folge von Dharma und Greg mit dem Titel Much Ado During Nothing. Da beschließen die beiden nämlich, einmal outdoor Sex zu haben und zwar eben genau dann, wenn das Seinfeld Finale läuft, weil da eh niemand auf der Straße ist. Der Titel Much Ado During Nothing spielt einerseits auf das Shakespeare Stück an – das Much Ado About Nothing heißt – andererseits auf das Seinfeld-Konzept eben die Serie über “Nichts” zu sein und deshalb During, ich hoffe, man kann mir noch folgen.

Jedenfalls waren die Fans nicht besonders begeistert vom Finale. Ich selber hab es nach über 20 Jahren jetzt nochmal gesehen und bin auch irgendwie im Zwiespalt. Einerseits ist die Grundidee gut: Jerry bekommt den Anruf, dass seine (und George’) geplante Sitcom “Jerry” endlich von NBC gedreht wird. Aufgrund dessen beschließen die Freunde mit dem NBC Privatjet nach Paris zu fliegen und zu feiern. Allerdings stürzt das Flugzeug beinahe ab – es gibt ein paar fast-Geständnisse – und sie landen dann notfallmässig in Massachusetts.

Dort angekommen beobachten sie einen Autoraub und machen sich über den (übergewichtigen) Fahrer lustig anstatt zu helfen. Ein Polizist nimmt sie daraufhin fest und verweist auf ein neues “Guter Samariter” Gesetz. Das Gesetz in dieser Form wurde (fiktiv) wurde nach dem Tod von Prinzessin Diana beschlossen. Es besagt, dass weil die Journalisten damals nicht geholfen, sondern Fotos gemacht haben, es nun auch in den USA strafbar ist, wenn man jemanden in Not nicht hilft.

Das war der für mich beste Moment – weil einerseits so aktuell (damals halt), andererseits so absurd. Danach kommen die vier ins Gefängnis, es findet ein Prozess statt, im Zuge dessen alle möglichen Protagonisten aus den neun Staffeln auftauchen und erzählen, was ihnen von Jerry, George, Elaine und Kramer “angetan” wurde. Das ist schon irgendwie eine außergewöhnliche Idee, und die vier waren natürlich nicht immer zimperlich, andererseits hat ja jede Geschichte auch seine Vorgeschichte, seine zwei Seiten und so fies und gemein wie in die Finalfolge das suggeriert waren Jerry und Co tatsächlich nicht. Und es bleibt irgendwie ein bitterer Beigeschmack zurück, dass nun alle tatsächlich ein Jahr ins Gefängnis müssen – quasi für den Spaß, den sie dem Publikum in den neun Staffeln bereitet haben. Auch wenn Kramer das gar nicht so schlimm findet und plant “My Fair Lady” im Gefägnis aufzuführen.

Dass das Finale so ist wie es ist, ist auch dem Wunsch der Masterminds Jerry Seinfeld und Larry David geschuldet, eben kein sentimentales Ende zu kreieren; manche Fans hätten sich ja gewünscht, dass Jerry und Elaine endlich (wieder und für immer) ein Paar werden. Damit spielt das Drehbuch auch, denn als das Flugzeug fast abstürzt, wollen sich beide etwas gestehen, Elaine fängt an und sagt: “Jerry, I’ve always loved ..u..” In dem Moment wird der Absturz abgewendet. Als Jerry Elaine später fragt, was sie da im Flugzeug eigentlich sagen wollte, meint sie: “I’ve always loved … United Airlines.” Das ist irgendwie unbefriedigend. Zwar ein guter Einfall an sich, aber doch auch irgendwie schal.

Und so lässt sich das ganze Finale vielleicht auch zusammenfassen: eine vielversprechende Idee auf dem Papier, doch auch wenn die Seinfeld-Gang nicht für übertriebene Emotionen untereinander berühmt ist, die Fans hatten Emotionen für die Protagonisten. Sich darum zu kümmern und diesen Emotionen Rechnung zu tragen, einen versöhnlichen Abschied nach 9 Jahren von einer liebgewonnenen Serie zu gestalten, daran mangelt es dem handwerklich sonst gut gemachtem Finale.

Neues Leben, 22

In den Medien war zu lesen, dass es heuer nicht so ideal sei, die Perseiden zu beobachten, die ja jedes Jahr so Mitte August zu sehen sind, wegen Bewölkung und so. Und ich dachte an letztes Jahr und was ich mir da gewünscht hatte und es ist nicht nur nicht eingetreten, was ich mir gewünscht hatte, es ist gleich alles komplett den Bach runtergegangen und deshalb denke ich mir dazu einfach nur: Ach Scheiß auf die Perseiden, ehrlich. Harhar.

Meine Schreibwoche ist bald zuende und heute war ich ganz zufrieden mit mir und musste das auch, zwecks weiterer Eigenmotivation, gleich mit der Instagram Welt teilen (danke für die lieben Kommentare!):

Und weil ich gerade eine Woche in Atzgersdorf verbracht habe, hat mir dieser Tweet auch sehr gut gefallen:

Neues Leben, 21

Der August ist da oder wie mein Kind sagt: “Wahhh die Ferien sind so gut wie vorbei.”

Gilt man eigentlich als C erkrankt, wenn man seinen Test nicht auf diversen Social Media Kanälen postet? Anyway: mein Juli bestand auch darin, dass ich nun auch endlich C erwischt habe, es fiel bei mir auf einen Montag. Also am Montag war ich tatsächlich krank und lag im Bett. Am Dienstag hab ich schon wieder gearbeitet, einerseits, weil man als Selbstständige mit Deadlines gewissen Verpflichtungen unterworfen ist, andererseits weil es mir tatsächlich bereits wieder recht gut ging. Trotzdem hab ich mir gedacht, wenn ich schon in Quarantäne bin (damals als es noch die Quarntäne gab harhar), dann ruh ich mich auch aus und tu, was man so als “Kranke” macht. Also hab ich Seinfeld gebingt und bin jetzt tatsächlich fertig mit der Serie. Ich werde noch extra dazu bloggen.

Nach fünf Tagen hab ich mich freigetestet (bereits wieder komplett negativ), und hab dann erstmal einen langen Spaziergang gemacht, auf den ich mich eigentlich gefreut hatte. Leider war es auch einer dieser Tage, an denen ich viel weinen musste. Sie kommen so überfallsartig, ohne Vorwarnung und sie sind Scheiße. Also hab ich auf dem langen Spaziergang eigentlich pausenlos geheult, aber na gut, irgendwann beruhigt man sich dann auch wieder.

Ich habe mir – auch aus diesen Gründen – eine Schreibwoche im Garten gewünscht, alleine, wo ich möglichst viel von meinem Langtext weiterbringen will, diese Woche hat gestern Abend begonnen, zugegebenermaßen recht relaxt, mit dem ESC Songcheck zum Schlafengehen:

This is Hardcore, äh Pulp

Die Band Pulp, die 1994 meinen immer noch Lieblingssong Do you remember the first time veröffentlich haben, wollen wieder auf Tour gehen. Zumindest hat das Frontman Jarvis Cocker angedeutet.

Hiermit möchte ich dem Falter ausrichten, dass sie mich bitte zitieren mögen, wenn ihnen aus diesem Anlass wieder nach dementsprechender Berichterstattung ist. Zur Erinnerung: Mein ursprünglicher Blogartikel hier, was der Falter damit gemacht hat: hier.

Und vielleicht auch etwas neuer Content, zum Abschreiben harhar: Pulp waren immer etwas mehr Habitus als Musik, siehe das Different Class Konzeptalbum, das This is Hardcore Konzeptalbum, ihr großes Thema Scheitern en gros und en detail und der Mensch als Mangelwesen an sich. Aber Do you remember the first time war aber tatsächlich ein echt wunderschöner Song, mt einem weirden Video und noch weirderen Jarvis Cocker und ich liebe heute noch alles daran.

Gastro-Verordnung

Anlässlich der neuen Coronaverordnung – man darf C-positiv in eine Gaststätte, aber nur mit Maske und ohne etwas zu konsumieren – musste ich an meinen Papa denken.

Wenn wir früher in ein Lokal gegangen sind, hat er am Ende, wenns an Zahlen ging, dem Kellner aufgezählt was wir hatten, und das hörte sich ungefähr so an: “Ein Bier, ein Cola, zwei Schnitzel, ein Kaffee – und ein bisschen dagesessen.” Dank der neuen Verordnung geht das jetzt kürzer, nämlich: “Ein bisschen dagesessen”.

Harhar.

Neues Leben, 20

Jemand hat jetzt Six Feet Under auf Prime gekauft und bietet mir an, es anzusehen. Ich so: Ja genau, das wird mich aus meiner Trauer rausreißen harhar.

Ich habe Six Feet Under 2004/2005 gesehen. Es war eine sehr glückliche Zeit in meinem Leben. Dennoch war der Konsum von SFU wie als würde man Betonschuhe anziehen und dann in einen Pool steigen. Nicht falsch verstehen: Ich liebe Six Feet Under, es ist eine wahnsinnig gute Serie, wahrscheinlich die beste Drama-Serie, die ich bisher gesehen habe. Aber es ist keine Feel Good Serie, und zwar so richtig nicht, sie erschüttert einen in den eigenen Grundfesten. Bis heute könnte ich bei den letzten 10 Minuten des Finales durchheulen – und ich bin nicht der weinerliche Typ, was Filme/Serien betrifft. Durchheulen, weil es so schön und schmerzvoll gleichzeitig ist. Und die ganze Serie fordert einen so, es rüttelt einen so richtig durch, das schaffe ich nicht im Moment, da muss ich auf eine andere Lebensphase waretn.

Stattdessen sehe ich Seinfeld auf Netflix. Der Sohn kommt und fragt, ob ich “Galway Girls” (Ed Sheeren lässt grüßen) sehe. Nein, antworte ich, Gilmore Girls hab ich tatsächlich schon viermal gesamt gesehen, Seinfeld nur damals, als es eben neu lief. Die Serie über nichts (per definitionem) ist so schön schräg, aber auch etwas “dated”, weil ganz viele Folgen heute – mit der Technologie von 2022 – nicht mehr funktionieren würden. Hätte es damals schon Smartphones oder überhaupt Handys, Navigationsgeräte, das Web ganz generell gegeben, gut die Hälfte der Folgen hätten nicht gedreht werden können, weil es soviel um Verpassen, falsche Urhzeiten, nicht gefundene Autos, verlegte Tickets, gegenseitiges Verfehlen bei Treffpunkten geht. Außerdem kam gestern John F. Kennedy junior vor, der ja 1999 verstorben ist, damals war er noch nicht mal verheiratet. Aber gut, die Serie ist 30 Jahre alt. Der Sohn saß dann 20 Sekunden neben mir, Seinfeld machte einen Witz und der Sohn lacht und sagt: “Stimmt”. So dated ist die Serie also dann auch wieder nicht.

Schiefe Bilder

Es ist Juli, wieder mal Zeit für einen Beitrag mit ESC-Content.

Marius Bär trat heuer mit Boys do cry für die Schweiz an. War jetzt nicht rasend erfolgreich der Song, aber darum gehts gar nicht , sondern um die Sprache.

Im ESC Songcheck sagte Marcel Stober über den Song: “Liebe Schweiz, wir müssen hier mal kurz eine Textanalyse machen. Im Refrain singt er Flugzeuge können abstürzen, Flüsse können austrocknen, Berge können bröckeln – das sind alles Naturkatastrophen, und dann vergleicht er das mit: Und Jungs weinen. Ist das also auch eine Naturkatastrophe, wenn Jungs plötzlich anfangen zu weinen? Ich weiß, was er sagen möchte, ich glaub aber nicht, dass er das sagt, was sagen möchte.”

Sein Songcheck-Kollege Broder dazu: “Etwas zu overdramatic vom Text her und etwas underdramatic vom Song her.”

Das hat mich sehr stark an mein Literaturkritik Seminar auf der Uni erinnert. Da haben wir darüber gesprochen, wie man Literatur tatsächlich obejktiv bewerten kann, nach gewissen Parametern und nicht nur “nach Gefühl”, was mir quasi gefühlt nicht gefällt. Wir haben dazu den Text Mimili von Heinrich Clauren analysiert, der so eine ähnliche Analogie in seiner Erzählung untergebracht hat, der verliebte Protagonist: “(…) in der Brust eine Kugel, im Kopf eine Hiebwunde, im Herzen Mimili.” Das – so hat uns die Vortragende damals gesagt, ist ein schiefes Bild und in weiterer Folge, wenn sowas oft angewendet wird, dann Kitsch.

Soweit mein Senf zu Stobers zutreffender Textanalyse.

Twitter – back again

In der “Corona-Zeit” bin ich bei Twitter ausgestiegen. Die Stimmung war derart aufgeheizt, ich habs nicht mehr ausgehalten. Vor einigen Wochen bin ich zurückgegangen und bin erst mal 1000 Leuten (sic!) entfolgt. Das hat schon mal geholfen. Außerdem hab ich mir neue Wohlfühl-Accounts zum Folgen gesucht – sehr viel ESC-Zeugs. Jedenfalls lese ich jetzt wieder ab und zu und lieber dort mit.

Anlässlich der Hochzeit des deutschen Politikers Christian Lindner konnte man aber wieder schön beobachten, was Twitter ausmacht. Lindner hat groß auf Sylt geheiratet und nun gabs verschiedene, sagen wir mal, Meinungsströme.

  1. Diese Hochzeit ist dekadent und viel zu pompös in dieser Zeit, wo das Fußvolk verzichten soll
  2. Alle, die Meinung 1 vertreten, sind bloß neidisch. #Neidgesellschaft
  3. Sollten zwei Menschen, die beide aus der Kirche ausgetreten sind, kirchlich heiraten (dürfen)?
  4. Warum reisen soviele klimatechnisch bedenklich mit dem Privatflieger an -> woraus wieder eine eigene Klimakrise/Klimaleugnung/ Long Klima (haha) Diskussion entsponnen werden kann
  5. Haben wir keine anderen Sorgen als diese Hochzeit?

Wenn man das so liest und keinen Spaß damit hat, ist man auf Twitter eindeutig falsch.

Mir macht ja eher sowas Spaß:

Ich hab tatsächlich 42 Likes dafür bekommen. Den Film hat offenbar wirklich niemand verstanden und er kam – laut eines anderen Mitdiskutanten – nur deshalb nicht auf obige Liste, weil ihn zu wenig Leute gesehen haben.