So es hat abgekühlt, ich kann wieder ranten, harhar.
Ich bin heute in der Früh mit der S-Bahn gefahren und es war schrecklich. Ich kam vom Süden und schaffte es gerade noch in den Zug. In Meidling, am Matzleinsdorferplatz, aber auch später am Rennweg haben die Leute zu Dutzenden (!) nicht mehr zusteigen können, weil es so brechend voll war.
Und dann lese ich ein Interview mit einem Raumplaner, bzw. nur ein paar Halbsätze, weil Bezahlschranke, wo er sagt, es werde ja ab Herbst gar nicht die Stammstrecke gesperrt, nur drei Stationen (mittendrinnen, Anmerkung von mir). Ah so na das ändert natürlich alles. Und er sagte weiter, wir haben ja ein super Ubahn-Netz, dass es abfängt Ich habe da immer den Verdacht, dass die Menschen, die solche Dinge äußern, selber eher nicht sooft mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren. Anregung an die PR-Abteilung der Wiener Linien: Spart euch das Geschwurbel und sagt einfach ja wir wissen es, die Sperre ist gschissen. Ist mir persönlich lieber als wenn man mich für deppert hält.
Deshalb bin ich dann heute komfortabel (naja, abgesehn vom kilometerlangen Stau) mit Oma und Kind über die Tangente gefahren, auf ein Maturaessen. Natürlich bin nicht ich gefahren, sondern das Kind, das mittlerweile schon mehr Kilometer Fahrpraxis hat als ich in meinem ganzen Leben. Und ja, es war ausgesprochen angenehm. Über die Playliste waren wir allerdings unterschiedlicher Ansicht. Das Kind dann so zum Soundsystem: “Spiel Toy von Netta” ESC Bestechung sozusagen, klappt bei mir natürlich immer. Außerdem was passt besser zu flirrender Luft auf der A23 als Mizrahi Klänge, unterlegt vom Gekeife einer zornigen Frau? Harhar. Außerdem habe ich mich sehr amüsiert, als plötzlich Haddaway mit What is Love aus dem Lautsprecher kam. Sind wir schon in der 1990er Jahre Nostalgie? Anscheinend. Ich habe dem Kind gesagt, darüber schreibe ich heute und ich darf, harhar. Also hiermit geschehen.







