Heute war der Tag, an dem ich die Liegestuhl-Saison eröffnet habe. Natürlich noch mit Legging und Weste, zeitweise auch noch mit Jacke darüber, sah sicher sehr belämmert aus, aber egal.
Bald werde ich 50 und es ist wohl Zeit, einen Baum zu pflanzen. Voriges Jahr ist ja der Marillenbaum eingegangen und musste gefällt werden. Zuerst dachte ich, ich würde ihn nicht ersetzen wollen. Aber manchmal dauert es eine Weile bis man merkt, dass etwas fehlt. Keine Ahung, *wie* man einen Baum pflanzt und worauf man da achten muss – der alte Baum wurde eingesetzt, als ich so sieben Jahre alt war, ich sah damals mit meiner Volksschulfreundin zu – und wie lange es dauert, bis man dann wirklich einen Schatten hat. Bis zur Pension geht es sich vielleicht aus, harhar. Ich denke darüber nach.
Ach ja und das Buch Vladimir habe ich vor einigen Jahren schon mal gelesen, konnte mich aber null an den Inhalt erinnern (meine geheime Superkraft, ich vergesse die Handlung von manchen Büchern sofort wieder). Basically geht es um eine Literaturprofessorin, die eine gewisse Besessenheit für einen “jungen” Kollegen, naja, eh auch schon 40, harhar, entwicklt. Läuft jetzt als Serie auf Netflix und ich überlege, eine Kolumne über die Serie zu schreiben, die ich dafür aber erst anschauen muss. Das Buch habe ich jedenfalls heute fertiggelesen und ich fand es ur toll.
Am Abend noch etwas über das schwedische Melodifestivalen gelesen, das gestern ihren ESC Act gekürt hat und bitte die ORF Redakteurin, die auf das italienische Musikfestival referenziert hat, schreibt jetzt 50 Mal zu ewigen Erinnerung: “San Remo ist kein ESC Vorentscheid.” Okay? Harhar.
So genug Klugscheißerei. Noch ein Filmpodcast und Gedanken an jemand, von dem ich sofort wusste, dass er fehlen wird. Trotzdem sind es schöne Gedanken.

