almis personal blog

Galentine’s

Heute ist Galentine’s Day. Was ist jetzt das wieder für eine neumodische Ami- Kreation? Tatsächlich bedeutet es, dass es ein Tag ist (heute!), an dem man Zeit mit einer Freundin verbringen sollte. Habe ich gemacht, obwohl ich gerade erst davon erfahren habe, dass dieser Tag überhaupt existiert.

Wir waren im Vapiano (surprise!) und ich habe wieder die Freitags-Tagespasta gegessen. Diesmal mit Pappardelle. Bitte es gibt beim Vapiano gar keine Tagliatelle, zumindest heute nicht, ich war schockiert. Aber die Pappardelle waren total gut.

Pasta Polpette

Wir haben über unsere Ferien gesprochen und dann darüber, dass “Dawson” gestorben ist. L. war betroffen wie ich. Als ich es am Mittwoch Abend am PC gelesen habe, habe ich wirklich laut “Oh Scheiße” gesagt. Und ich rede normalerweise nicht mit mir selbst, wenn ich mich alleine vorm PC befinde.

Seien wir ehrlich, James van der Beek hat nicht die größte Karriere aller Dawson’s Creek Darsteller gemacht. Dawson’s Creek war diese Jugendserie, deren 17, 18-jährige Protagonisten so gesprochen haben, als wären sie extrem reflektierte Menschen im Alter von 40 plus. Das war auch der Vibe der Serie. Van der Beek hatte andere Pläne und einen authentischen und sehr sympathischen Social Media Auftritt. Man hatte das Gefühl, da lebt jemand genau sein Leben und ist damit zufrieden. Und seien wir nochmal ehrlich: Dawson selbst war nicht der aufregendste Protagonist in der Serie. Aber er war sensibel, idealistisch, aufmerksam gegenüber seinen Mitmenschen. Und da scheinen sich irgendwie Fiktion und Wirklichkeit zu treffen.

L. meinte, wir müssen das Leben genießen, es kann so schnell vorbei sein und ja, das denke ich mir in letzter Zeit wirklich oft.

Danach war ich beim Müller und habe mir selbst zum V-Tag oder auch G-Tag etwas gekauft (siehe Leben genießen):

Eine kleine mymochi Schneekugel

So ein Mymochi Stofftier hat das Kind letztens fotografiert und ich hab mir gedacht, die sind so lieb (unbezahlte Werbung!) und knuffig und ja vielleicht bin ich ein bisschen kindisch, aber ist mir auch wurscht, harhar.

Frühstück Joma

Okay, heute gab es das schon zweite Auswärts-Frühstück in dieser Woche und diesem Jahr und sogar sogar im Schnee. L. und ich waren diesmal im Joma am Hohen Markt (unbezahlte Werbung). Ich war da vor Jahren schon mal und hatte es in guter Erinnerung.

Sehr stimmungsvoll, wieso das Foto so schief geworden ist, keine Ahnung

Das Lokal ist gediegen, hat eine schöne ruhige Atmosphäre, ist behaglich und gut beheizt, was heute wichtig war. Ich habe schon wieder Egg Benedict bestellt, L. Egg Avocado und es war tatsächlich wieder herrvorragend. Eine leichte Sauce, Grünzeug, diesmal sogar mit Nobelschinken (ich mein, wir sind im 1. Bezirk) und auch optisch ein Genuss. Dazu gabs Cappuccino und danach noch frischgepressten Orangensaft. Geht es uns gut oder was? Harhar.

Egg Benedict und Egg Avocado

Wir haben die Weihnachtsferien aufgearbeitet und die herannahende Matura besprochen und noch so einiges anderes. Danach sind wir zum Stephansplatz gebummelt und waren dann noch Bücher schauen.

Stephansdom im Schnee, 9. Jänner 2026

Schön sah sie aus, die Welt heute. Wie immer bei Neuschnee auch ein bisschen magisch.

Frühstück Wirr

Auch in den Ferien werden selbstverständlich neue Frühstückslokalitäten getestet. Heute war ich mit M. im WIRR in der Burggasse. Nur ein par Schritte vom superen Admiralkino entfernt.

Das Wirr in der Burggasse, nicht vor den Vespas täuschen lassen, es war saukalt

Wir haben reserviert, das war aber nicht notwendig, dann als wir kurz nach neun gekommen sind, war niemand da, harhar. Ich glaube, das ist sonst nicht so, aber viele werden vermutlich noch Urlaub haben und/oder länger schlafen.

Nachdem ich vom Wirr schon einiges an Lob gehört habe, habe ich den Egg Benedict Test gemacht – das ist nämlich nicht überall gleich gut, manchmal ist es mir zu üppig. Aber hier wars wirklich schön leicht und fluffig. M. hatte das Wiener Frühstück, was auch sehr gut aussah bzw. auch schmeckte. Die Bedienung war auch sehr freundlich.

Was soll ich sagen, drei Stunden vergingen wieder mal im Flug, ab und zu kamen auch ein paar Gäste und gingen wieder, während wir immer noch da waren – wir hätten wahrscheinlich auch noch Stunden weiterquatschen können, verließen aber dann doch kurz nach Mittag das Lokal.

Im WIRR ist noch Weihnachten

Vorm Heimfahren war ich noch in der Hauptbücherei und da waren tatsächlich alle Leute, wirklich heute Unmengen an Menschen, Studentengruppen etcetera. Interessant auch, ich habe ein bestimmtes Buch gegoogelt und zwar nach “lila Hühnchen”, tatsächlich heißt es aber Das violette Hündchen. Naja, close enough oder so, harhar.

Schön wars!