Keine Angst, ich werde keine Tagebuchbloggerin harhar, aber auch heute war ein sehr schöner Tag, ein perfekter Freitag vor dem Wochenende.
Am Vormittag hab ich gearbeitet, im Moment ist noch ein bisschen Ruhe vor dem Sturm. Danach war ich bei Thalia in Wien Mitte, wo ich bemerkte (und fotografierte!), wie toll, originell und farbenfroh die neuen Bücher angeordnet worden sind. Nicht, dass man nach dem Cover gehen sollte (don’t judge the book by it, wie man weiß), aber da war auch inhaltlich vieles dabei, das mich sehr angesprochen hat.
Danach hab ich mich zum Mittagessen mit L. beim Vapiano getroffen, unbezahlte Werbung, aber es war wieder so gut!

Danach gabs noch, weil es ist ja schließlich bald Wochenende, Kaffee und Tiramisu.
Auch sonst wars wieder ur nett, wir haben unter anderem über 25 Jahre Gilmore Girls gesprochen und L. meinte, Rory schaut jetzt älter aus als Lorelei, naja, sie hat ein Kind bekommen, ach so, na dann harhar. Vielleicht sollte ich auch mal einen vierten Rewatch machen.
Heute Abend hab ich mir dann aber erstmal – auch als Vorbereitung für den Viennale Film Novelle Vague, den ich hoffentlich sehen werden und der sich mit den Dreharbeiten zu Jean Luc Godars Film Außer Atem beschäftigt – ja genau, Außer Atem angeschaut. Godard meinte ja, alles was ein Film bräuchte, wäre “a girl and a gun” und tatsächlich kommt beides hier in den ersten fünf Minuten vor und ja. Ich verstehe jetzt, was diesen Film so kultig und richtungsweisend macht und ich werde bald davon erzählen.
Dann las ich noch in Knausgards Träume, es geht hier vor allem um sein Studium in der Akademie für Schreibkunst, super interessant und jedes Mal bekommen sie Vorgaben und müssen dazu etwas schreiben. Da hab ich mir gedacht, ich will immer nur über das eine schreiben, was meine Seele erfüllt. Und wie jeden Abend denke ich daran.
