Die letzten Tage waren trotz Melancholie schön.
Am Samstag haben wir das Weihnachtsessen mit Oma (Steak, Schokokuchen etc), das wegen Erkrankung verschoben wurde, nachgeholt und im Garten gabs tatsächlich noch Schnee und auch ein bisschen Sonne, so enstand dieses stimmungsvolle Foto.
Gestern wurde ich ein bisschen wider Willen zum Ersatzzuschauer bei Michael Niavarani im Globe Wien – Homo Idioticus 2.0. Warum Ersatz. Nun ja, auch hier wurde jemand krank und ich bin ehrlich: ich bin nicht so der Kabarettfan, weil es mich immer ur stresst, wenn ich was lustig finden muss und vom Niavarani selber bin ich mittlerweile auch etwas abgekommen, Gründe würden hier den Rahmen sprengen. Darüberhinaus mag ich den Globe als Location nicht, harhar. Grumpy Almi.
Als wir auf den Beginn gewartet habe, hab ich zum Kind gesagt: “Bitte ich könnte jetzt im Votivkino sein”, harhar. Aber letztendlich hat mir das extrem lange Programm doch gut gefallen, vor allem der zweite Teil, der nicht so derb, dafür recht philosophisch war. Und als Niavarani meinte, es sollten doch die Menschen mit guten Noten eine Klasse wiederholen und nicht die, mit schlechten: “Die hat es doch schon beim ersten Mal nicht interessiert” harhar – da hab ich zugegebenermaßen sehr gelacht.

Heute war ich dann tatsächlich im (Haydn)Kino und habe mir Song Sung Blue angesehen, weil Alexander Horwath im fm4 Filmpodcast meinte, das wäre sein Guilty-Pleasure (Zusatz eigentlich gar nicht guilty) Lieblingsfilm des Jahres. Song Sung Blue gehört zum recht perversen (wie ich es nenne): Genre Feelgoodmovie mit deprimierender Handlung. Harhar. Was will ich damit sagen? Man könnte aus dem Stoff locker ein richtiges Drama machen, das einen tagelang runterzieht; tatsächlich wird hier fast eine Komödie daraus, jedenfalls fühlt man sich geborgen und positiv emotional. Song Sung Blue sagt schon alles: Wir sind traurig, aber wir singen trotzdem. Hier werde ich noch mehr dazu erzählen.

Ich bin seit meinen frühen 20er ein großer Neil Diamond Fan. Damals wusste ich noch fast nichts über ihn und habe mir mit einem Freund den Film “The Jazz Singer” angesehen. Ich fürchte ich habe ihn ziemlich enttäuscht, weil ich meinte “So sieht Neil Diamond aus? Den habe ich mir anders vorgestellt.” Ich habe heute noch ein schlechtes Gewissen. Inzwischen finde ich ihn ziemlich cool.
Ich hoffe dein Germknödel Donat war frisch. Ich hatte gvorestern ebenfalls eins und das war hart und trocken.
Guten Rutsch!!! 🍀
Dann kann ich den Film empfehlen, es geht zwar nicht um Diamond, sondern um eine Diamond Tribute Band, aber ich fand ihn herzerwärmend.
Mein Donut war schön weich – ebenfalls einen guten Rutsch!