… und keinen Tag als selbstverständlich empfunden.

my little place on the web…
… und keinen Tag als selbstverständlich empfunden.

Aus aktuellem Anlass hab ich mich mit dem Phänomen Netflix beschäftigt:

Und habe mir Gedanken dazu gemacht, ob dieses Serienmodell auch Nachteile hat.
Die Deutschen habe heute gewählt, wir Ösis haben noch eine Woche Zeit (ob das ein Vorteil oder ein Nachteil ist, sei mal dahin gestellt). Gestern haben wir bei Freunden die Wahlkampfsongs von Christoph und Lollo (die mit den Skispringerliedern) gehört. Am witzigsten finde ich die Songs der Grünen und vom BZÖ.
Anbei das Video der Grünen:
…mit den unsterblichen Zeilen “Wir haben BiomarienkäferInnen mit Migrationshintergrund auf unseren Plakaten” und “”Wir diskutieren ständig, aber einig sind wir uns nie – drum bringen wir nie etwas weiter, das ist Basisdemokratie”
Gestern habe wir nun erstmals am Biobauernhof eingekauft. Die Verkäuferin hat mich gleich wieder erkrannt und sehr freundlich begrüßt. Es war auch ziemlich viel los (anscheinend kauft auch ein Großteil unseres Wohnhauses dort ein).
Wir haben die letzten Cherrytomaten, einen schönen Kürbis, Karotten und Erdäpfel gekauft.

Ich freue mich schon aufs Suppe kochen und auf die mit Karotten veredelte Pastasauce.
Wurde vor einiger Zeit gefragt, ob ich mal Reviews für die Filmseite Die Academy schreiben mag. Habe mich über die Anfrage gefreut und war nun erstmals für sie im Kino und habe mir Practi.com angesehen.

Was ich über den Film denke, könnt ihr hier nachlesen.
Am Freitag Nachmittag hat es geregnet und ich hatte drei Kinder bei mir zu Gast. Sie haben wirklich superschön miteinander gespielt, die Brio-Eisenbahn wurde reaktiviert.
Gegen Abend kam dann die Mutter zweier vorbei, um die Kids abzuholen und in der Nähe bei einem Biobauern einzukaufen. Nachdem Adrian natürlich mitwollte, entschloss ich mich, auch mitzugehen und mir das Angebot mal aus der Nähe anzusehen. E. und Adrian holten ihre Räder aus dem Fahrradraum und fetzten natürlich gleich davon. Gottseidank ist die Straße kaum befahren und mehr ein Feldweg. Die Autos dürfen maximal 30 km/h fahren.
Beim Biobauern angekommen war ich überrascht über das reichhaltige Angebot. Es gab Kartoffeln und Paradeiser, Cherrytomaten, diverse Salate, Zuchini, Zwiebel, Karotten, wirklich bildschöne Kürbisse und noch allerlei anderes. Die Mutter von E. erzählte mir, dass sie ihren gesamten Gemüsebedarf beim wöchentlichen Einkauf dort deckt und ich habe mir jetzt vorgenommen, das auch so zu machen. Wenn man schon die Chance hat, ab Hof zu kaufen und der Hof in walking distance zur Wohnung liegt…
Beim zurückgehen schüttete es noch mehr, was die Kinder nicht davon abhielt, noch eine halbe Stunde im Hof herumzufahren. Total durchnässt durften sie dann bei E. noch zwei Thomas-Folgen ansehen und dann musste Adrian sich in eine warme Decke auf die Couch kuscheln. Was wird er und wir alle abgehärtet werden!
So, ich hoffe, Ihr lieben Leser lauft nicht bald in Scharen davon, weil ich derzeit nur von Floridsdorf blogge. Im Moment steht die neue (und auch noch die alte Wohnung, aber nicht mehr lange!) im Mittelpunkt unseres Interesses und Beschäftigung.
Heute gabs in der neuen Wohnung besondere Action. Unser Aufzug ist steckengeblieben, gottseidank waren keine Kinder drinnen. Die Aufzugfirma wurde zwar gerufen, kam aber nicht. Also kam die Feuerwehr. Und das fanden die Kids des Hauses natürlich hochspannend. Denn sie kamen mit dem riesigen Wagen und zu sechst. Sehr aufregend.

Ein Kind schilderte den Sachverhalt – der Lift wäre steckengeblieben – und da meinte einer der Feuerwehrleute, sie würden dann gleich mal das Seil durchschneiden, das würde das Problem lösen, ähem. Das ist wohl der Charme der Wiener Berufsfeuerwehr. Aber die Männer waren sehr nett, haben die Kinder bei der Arbeit zusehen lassen und haben dann auch noch zum Abschied gewunken.
Der Lift geht zwar immer noch nicht, aber die Gefangenen wurden befreit.
Nein, das ist nicht New York City, Central Park.
Das ist die obere alte Donau.

Beginnt mit einer kleinen Erinnerung an old hood. Favoriten (der 10. Bezirk) ist in Wien berühmt-berüchtigt.
Im Falter von dieser Woche sagt der Kurier-Sportjournalist Wolfgang Winheim was eine guten Zeitungsmacher ausmacht, er kennt sich überall aus:

Im zehnten Bezirk bin ich öfters in Wirtshäusern gesessen und nun gilt es den 21. Bezirk zu erforschen. Auf Twitter wird er Gelnägel-Hochburg genannt. Floridsdorf ist also auch keiner der elitären, bürgerlichen Bezirke Wiens, und darüber bin ich froh. Ich möchte nicht unbedingt mit Hermes Tuch zum Billa gehen oder mit Bourbourjacke am Spielplatz stehen. Ich besitze beides auch gar nicht.
Dennoch ist die Stimmung hier eine andere. Es ist hier dörflicher, die Menschen grüßen mich teilweise auf der Straße, ohne mich zu kennen, gerade hier in unserem Grätzel ist alles auf Freizeitkultur ausgelegt, es gibt eine Menge Tennisplätze, einen Fußballplatz, viele Lokale am Strand der oberen alten Donau, Wasserparks und Bademöglichkeiten, Schwäne, Segelboote, Radfahrer. Das Tempo ist gemächlicher, Autos fahren seltener. Es gibt verkehrsberuhigte Zonen. Felder und viel Grün.
Und letztens ruft mich der Mann aus dem Auto an und sagt, was wohl endgültig der Beweis ist, dass wir am Land leben? Er fährt gerade hinter einem Traktor her.
Und heute hab ich beim Kind einen großen dunkellila Hollerfleck auf seiner Jeans entdeckt. Und zwar, als wir schon im Kindergarten waren. Vom “Hollersaft” machen mit den anderen Kids des Hauses am Vorabend.
Jetzt ist es soweit: ich habe ein Landkind!
(oder ich brauche stärkere Kontaktlinsen)