almis personal blog

Book Crawl

Die liebe A. hat mich dankenswerter Weise auf den diese Wochen stattfindenden Book Crawl aufmerksam gemacht, der sonst wirklich spurlos an mir vorübergegangen wäre. Unbezahlte Werbung.

In dieser Woche haben sich 40 unabhängige Buchhandlungen in Österreich (die meisten in Wien) zusammengeschlossen, um an dieser Aktion teilzunehmen. Und das geht so: Man druckt sich den Stempelpass aus, besucht fünf Buchhandlungen (kein Kaufzwang), lässt sich jeweils einen Stempel geben und bekommt in der letzten Buchhandlung einen zehn Euro Gutschein, für eben diese Buchhandlung. Das habe ich aber erst im vorletzten Geschäft erfahren. Tatsächlich ging es mir vor allem um das Kennenlernen und die Experience, an einem ur sonnigen Tag durch für mich neue Buchhandlungen zu streifen.

Ich hatte allerdings nur heute dafür Zeit und da auch nur ungefähr drei Stunden (An- und Abreise schon inbegriffen). Puh, hab ich mir gedacht, da muss ich mir einen guten Marschplan zurechtlegen und auch alles schnell finden, was nicht so unbedingt meine Stärke ist, ich verlaufe mich auch mit Google Maps.

Jedenfalls habe ich mich für eine Tour im 9. Bezirk entschieden, weil die Buchhandlungs-Dichte da recht hoch ist. Ausgestiegen bin ich Nußdorferstraße und nachdem die Buchhandlung dort noch geschlossen war, bin ich zur Buchhandlung List auf der Porzellangasse weitergegangen. Das war schon mal ein schwerer strategischer Fehler, aber sehr schön zum Spazierengehen, harhar.

Die Verkäuferin dort war sehr lieb und meinte, “Oh wir sind die Ersten”, ja irgendwo muss man anfangen, harhar. Gekauft habe ich mir dort gleich ein Buch, aber mir war klar, ich kann jetzt nicht jedesmal ein Buch kaufen, aber ein bisschen wollte ich doch jede unterstützen. Es war ein angemessener Beginn, diese Buchhandlung fand ich von außen am schönsten.

Weiter ging es dann in die Buchhandlung Orlando, auf der Liechtensteinstraße, da habe ich drei Postkarten erstanden.

In der Buchhandlung Orlando

Sehr gemütlich innen und viel Auswahl. Von dort aus ging ich die Berggasse hinunter, so Richtung Servitenviertel, bis ich vor Oechsli Buchhandlung stand. Ein sehr kleines, aber ur liebevoll gestaltetes Geschäft, mit diesen netten Buchzitaten in der Vitrine. Dem Akzent der Verkäuferin nach zu schließen, handelt es sich hierbei um eine Vorarlberger Buchhandlung. Auch hier kaufte ich zwei Postkarten, eine hat mich an meine Frühstücksdates erinnert, aber mehr wird nicht verraten, L. liest vielleicht mit, harhar.

Ur schöne Texte, beim Eingang von Oechsli

Danach ging es die Berggasse wieder hinauf, in die Buchhandlung Löwenherz – eine Buchhandlung für Schwule und Lesben. Ich bin zwar keines von beiden, aber der Verläufer/Besitzer (?) war trotzdem ausgesprochen freundlich und hat mir gleich weitere Buchhandlungen in der Nähe für meine Tour empfohlen und mir eben gesagt, dass ich beim fünften Stempel dann einen Gutschein bekomme.

Queer Buchhandlung Löwenherz bei der Berggasse

Die letzte Buchhandlung war die Südwind in der Schwarzspanierstraße. Da entdeckte ich dieses süßes Plakat:

Bücherei Südwind, in der Schwarzspanierstraße

Und – no offense- aber dort wusste die Verkäuferin über die ganze Aktion nicht so genau Bescheid, vor allem nichts über einen Gutschein und die Chefin war nicht da. Wir haben uns dann drauf geeinigt, dass ich nächste Woche nochmal komme, ich mein, die Buchhandlung liegt eh fast direkt neben dem Votivkino, und dann kann ich mir den Gutschein holen – und eventuell gleich einlösen.

Das habe ich mir schriftlich geben lassen, denn ehrlich gesagt, wenn ich schon fünf Buchhandlungen schaffe, in 52 Minuten (!) und ich habe in jeder ein bisschen gestörbert, dann will ich jetzt auch diesen Gutschein harhar. Nach der ganzen Geherei hab ich mir gedacht, ich hab meine Bandscheiben jetzt schon seit Wochen nicht mehr gespürt. Mir geht es schon lange wieder recht gut damit, aber jetzt tatsächlich spüre ich sie nicht mal mehr ein bisschen. Das alles hat dazu beigetragen, dass ich mich echt gut gefühlt habe, heute.

Die Ausbeute:

Entdeckung

Auch mit 50 Jahren hat man ab und zu noch Aha-Momente über sich selber. Heute zum Beispiel.

Ich tue mir immer schon eher schwer, nein zu sagen. Stattdessen gehe ich dann über meine Grenzen, schmeiße meine Pläne um, stresse mich irgendwohin. Ich dachte lange, das hat damit zu tun, dass ich andere Menschen nicht enttäuschen will. Das ist es schon auch, aber nicht nur. Tatsächlich habe ich heute festgestellt, dass ich irgendwo auch immer im Hinterkopf habe, vielleicht werde ich gar nicht mehr gefragt, wenn ich einmal irgendwas absage, was sich einfach zeitlich oder sonst wie gerade nicht ausgeht. Vielleicht werde ich dann ab jetzt vergessen. Also so eine Art Angst vor einer auto-induzierten Selbst-Marginalisierung. Schön gesagt gell, harhar.

Dann dachte ich mir, boah, was ist denn das schon wieder für ein (Kindheits)thema in mir. Und dann ist mir Chandler (der leider verstorbene Matthew Perry) aus Friends eingefallen, die eine Szene in der ihm irgendwas passiert, ich weiß nicht mehr was, jedenfalls sitzt er dann so da und denkt (man hört nur seine Stimme): “Seriousely what’s wrong with me? Uhh…don’t open that door”

Und deshalb lieben wir alle Chandler am meisten, zumindest ich tue das, weil er ein so ein zutiefst unperfekter Charakter ist, mit so vielen Themen, die er immer mit Humor und Selbstironie pariert, aber nie versteckt. Der immer auch offen zugibt, dass er sich so fühlt, wie er sich fühlt, aber nie als Opfer seiner Umstände. Ein echt authentischer Charakter, das will ich auch sein, sagen was ist.

Ein wenig Leben – Gedanken 2

Zurück zum Roman Ein wenig Leben.

ACHTUNG WIEDER SPOILER MÖGLICH

Also bezüglich Trauma-Porn. Es geht in Ein wenig Leben vor allem um das Schicksal von Jude St. Francis und dieses Schicksal ist wirklich hart. Sein Leben als ausgesetzter Säugling ist bis zum Jugendalter gekennzeichnet durch schweren, wiederholten sexuellen und emotionalen Missbrauch, sowie durch erhebliche Körperverletzung, die aus ihm einen Versehrten machen. Diese Erfahrungen zerstören ihn so sehr, dass er sich als Erwachsener im Grunde selbst hasst und immer wieder, naja ritzt ist ein zu schwaches Wort, ich würde eher von Selbstverstümmelung sprechen, und das wird auch sehr ausführlich und detailliert geschildert.

Und hier liegt sowohl der extreme Erfolg, wie auch die große Kontroverse um diesen Roman begründet. Die einen finden das alles so tragisch, dass sie quasi mit dauerlaufendem Tränenfluss dieses Buch lesen, und teilweise auch irgendwie geläutert werden. Die anderen sehen sich manipuliert und meinen hier werde maßlos übertrieben. In der Sendung Das lesenswerte Quartett spricht Germanistin Insa Wilke von einem “populären Realismus”, in dem das außerordentliche gefeiert wird, um die formale Normalität zu überdecken. Also quasi, das Buch durch seine Übertreibung größer zu machen als es im Grunde wäre. Mir ist es, ganz ehrlich, auch zu viel gewesen und vor allem fand ich es enorm unglaubwürdig, dass Jude immer und immer wieder weiter missbraucht wird, durch jede neue Person, die in sein Leben tritt, jede Institution, auch solche, die ihn schützen sollten. Ich finde, Yanagihara hätte das gar nicht notwendig gehabt, weil ich die Art, wie sie erzählt, schon sehr gerne mag und ich denke, es hätte auch mit weniger drastischen Mitteln funktioniert.

Das Thema, bei dem ich persönlich länger hängengeblieben bin – und das auch kontrovers diskutiert wird – ist die Rolle der Freunde in diesem Roman. Die einen meinen, das ist so eine tolle Freundschaft, weil alle Jude unterstützen und für ihn da sind, also auch, wenn er sie mitten in der Nacht anruft und so weiter. Die anderen wiederum sind der Ansicht, dass es weniger Freundschaft als Co-Abhängigkeit wäre und irgendjemand Jude, der sich strikt gegen Psychotherapie wehrt, einmal hätte zwangseinweisen sollen, zu seiner Rettung. Stattdessen unterstützen sie ihn quasi eher in der Destruktivität. Das finde ich ein ganz schwieriges Thema – und wurde auch im Film Sterben voriges Jahr verhandelt. Weil was zählt mehr? Die Selbstbestimmung eines Freundes, auch – wenn man so will bis zu seinem sicheren Tod – oder die Einmischung in dessen Leben, zu seinem (scheinbaren) Wohle, was aber einer Entmündigung gleichkommt. Aber vielleicht ginge es ihm dann besser und er wäre mir dankbar dafür?

Die Autorin selbst “glaubt” offensichtlich nicht an Psychotherapie, bzw. will mit diesem Roman das Exempel statuieren, dass es Schicksale und Traumatisierungen gibt, die eben nicht therapiert werden können. Fair enough, aber die Alternative ist dann halt ziemlich dunkel, pessimistisch und im Grunde auch zerstörerisch. Oder ist es einfach realistisch? Ich bin da sehr nachdenklich geworden. Und insofern stimmt es schon, dass dieser Roman die Diskussion über sehr große Themen recht gekonnt anstößt.

Rätselhaft

Ich war auf einem Begräbnis. Die Cousine meines Papas ist gestorben.

In der Trauerrede wurde ihre Katze erwähnt. Die Katze hab ich selbst gekannt, weil ich sie ab und zu, wenn die Cousine auf Urlaub war, gemeinsam mit meinem Papa füttern gegangen bin. Das war ein besonderer Nervenkitzel, weil die Katze aussah wie ein Raubtier, spitze Ohren und Zähne, gelbe Augen, groß und drahtig. Sie hatte es sich zum Ziel gemacht, sich nie blicken zu lassen, wenn wir die Türe aufgesperrt habe, um uns irgendwo, versteckt auf hohen Kasteln sitzend, zu beobachten und uns, sobald wir gar nicht mehr damit rechneten, fauchend mit ausgefahrenen Krallen ins Genick zu springen. Es war irgendwie lustig, aber auch ein bisschen beängstigend. Die Katze hieß übrigens Angelo, noch nie war ein Name unpassender.

Jedenfalls war es eine schöne Trauerrede, die die ganze Person umfasste, ihren Charakter, ihre Vorlieben, die Familie, einfach ihr Leben. Ich dachte daran, wie sie öfters mit ihrem Mann ins Rosental gekommen ist, um meine Großeltern und mich im Urlaub zu besuchen und wie lustig es war. Ich dachte daran, wie sie versucht haben, mir das “r” beizubringen als ich noch klein war, das ich lange nicht sprechen konnte, dass man von ihrer Wohnung am Matzleinsdorfer Platz die Züge beobachten konnte und dass immer eine Dose Cola für mich in ihrem Kühlschank stand, wenn ich sie besuchte. Ich dachte daran, welche Floskeln sie verwendet haben, wenn sie miteinander und mir mir sprachen.

All das hat diese Rede ausgelöst und ich würde sagen, so etwas zeichnet eine gute Trauerrede aus. Vielleicht wundert sich jetzt jemand, dass ich davon fasziniert bin, aber beim Begräbnis meines Papas vor über zwei Jahren wurde kein Wort gesagt. Und wenn ich sage kein Wort, so meine ich es auch kein Wort. Es gab Musik und wir saßen ein bisschen in der Aufbahrungshalle und das Kind legte den Arm um meine Schulter; die Cousine saß übrigens schräg hinter mir. Aber sonst geschah da nichts. Dann gingen wir zum Grab, das alles dauerte vielleicht zehn Minuten.

Die meisten der Gäste haben sich damals mehr oder weniger darüber gewundert, dass die Frau meines Papas das so beschlossen hat, aber ich fand es im Grunde ganz stimmig. Ich dachte mir, wahrscheinlich ist das zwangsläufig genau das, dass es Leben gibt, die man irgendwie zusammenfassen kann und andere nicht. Dass man manche Menschen mehr verstehen kann als andere, dass manche vielleicht auch gar nicht wollen, dass man irgendwelche Schlüsse über sie zieht oder ihr Leben in bestimmten Sätzen resümiert.

Und es gehört zu den manchmal schwierigen Aufgaben im Leben, zu akzeptieren, dass Dinge verborgen und rätselhaft bleiben, so sehr man es sich auch anders wünschen würde.

Gute Gedanken.

Meine Mutter sagt in regelmäßigen Abständen zu mir, dass ich mir viel zu viele Gedanken über alles mache. Das bringt überhaupt nichts, findet sie, außer, dass es anstrengend ist.

Nun war ich heute mit etwas konfrontiert, was ich so nicht kommen gesehen habe. Konkreter kann ich nicht werden, da es mich, wie schon mal erzählt, nur peripher betrifft. Aber weil gerade niemand anderer verfügbar ist, war ich gefragt. Ich habe mir also zwar wie immer viele Gedanken gemacht, über diese Sache aber trotzdem zu wenig, weil mir gar nicht eingefallen ist, dass das passieren könnte. Oder hat meine Mutter recht, dass man eh nicht auf alles draufkommt, worüber man sich sorgen könnte und man es deshalb gleich lassen kann. Ich tendiere heute eher zu zweiterem, muss ich zugeben, harhar.

Jedenfalls habe ich dann ein Gespräch führen müssen, wie ich es gar nicht mag, klar, deutlich, auch bestimmt bzw bestimmend. Wäre das Kind dabei gewesen, hätte er gesagt: “Boah cold”, was er immer sagt, wenn ich eine (meistens eh nur pseudo) ernste Ansage mache. Das ist so Jugendsprech und wir lachen immer sehr drüber, soviel zu meinen ur “colden” Ansagen. Aber ja, das heute war ok. Obwohl es mich sehr herausgefordert hat, hat es auch etwas bewirkt.

Hätte das gerne jemand erzählt, wie ich ihm immer alles erzählt habe und weil ich ein bisschen stolz auf mich war. Aber im Grunde habe ich damit eh nie aufgehört, in Gedanken. Und das sind auf jeden Fall die guten Gedanken, und die werde ich mir immer machen.

Coffee to go

Am Freitag war ich mit P. im Cafe Schopenhauer frühstücken.

Das Schopenhauer hat eine sehr witzige Frühstückskarte. Die Gerichte haben Namen wie Friedrich Nietzsche – das habe ich gegessen, es ist ein Laugencroissant mit Eierspeise, Paprika und Zwiebeln – Rosa Luxemburg, Thomas Jefferson oder Simone de Beauvoir; letzteres ist übrigens ein Espresso plus eine Zigarette, harhar. Generell sind die Namen aber origineller als die jeweilige Darbietung. Es war schon gut, aber jetzt nicht soo speziell anders als anderswo. Zum Sitzen ist es allerdings sehr urig und gemütlich. Ich war hier auch früher schon mit dem liebsten Menschen. Damals haben wir einen riesigen Cappuchio bestellt.

Am Samstag war ich wandern.

Industrieschnee? Zumindest sah der Schnee wirklich sehr künstlich aus

Das Kind macht ja im Sommer, wie bereits erwähnt, einen argen Wanderurlaub und so trainiert die Urlaubsgruppe (zu der ich nicht gehöre) schon fleißig. Ich habe den Vorteil, ich kann auch Bewegung machen, was sicher nicht schadet, muss aber nicht so superfit oder schnell sein. Ich kann also auch mit hängender Zunge hinterher kriechen, aber so schlecht war ich eh nicht.

Wir sind neun Kilometer gegangen, mit Coffee to go und einer Mittagspause im Gasthaus oben. Es war eiskalt, aber beim Wandern merkt man das Gott sei Dank nicht so.

Bei der Jägerwiese/Agnesbrünnl

Ich finde ja, am schönsten ist es, nach dem Wandern heimzukommen und sich aus Sofa zu legen. Harhar. Und dort kann man dann noch dutzende Male den Trailer zu We Live in Time anschauen und ein bisschen in schöner Traurigkeit schwelgen.

Go with the flow

In den letzten beiden Jahren ist im Gartrnumfeld immer wieder mal etwas vorgefallen, über das ich mich aufgeregt habe. Einmal war ich sogar richtig “mad” deswegen, wie das Kind sagen würde, inklusive hitziger Diskussion.

Am Wochenende hat mich jemand darauf hingewiesen, dass das wohl aktuell wieder der Fall wäre. Und ich habe geantwortet: Ja, ok.

Danach hab ich mir überlegt, ob es mir so geht wie in dem LCD Soundsystem Song namens Losing my edge. Dass ich jetzt einfach Dinge hinnehme, die mich früher sehr gestört haben. Aber tatsächlich bin ich im Garten gesessen und habe mir gedacht, jetzt ist halt eben einfach gerade wirklich ok. Davor war die Situation anders, ich war erschöpft und unzufrieden und ich musste es wohl über diese Sache “ausagieren”, wie der Laienpsychologe sagen würde. Jetzt denke ich mir lediglich: Vielleicht werde ich einmal ein ruhiges Gespräch darüber führen, wenn es sich ergibt.

Ich denke mir: Go with the flow. Es gibt viele Dinge, die gerade schön sind, schreiben und Kino, vorher ein Crossaint essen; The Fountainhead lesen (Seite 150, harhar) und Frühstücken gehen, Podcasts hören, hin und wieder Nachrichten von jemandem bekommen, bei dessen Name ich lächeln muss. Ich brauch gerade nicht mehr diskutieren.

EPU

Wenn man selbstständig ist, antwortet man auf die Frage: Haben Sie gerade Kapazitäten frei? Eigentlich immer mit: Aber selbstverständlich. Deshalb arbeite ich jetzt gerade quasi an drei Projekten gleichzeitig.

Schön war, dass sich ein Auftraggeber, bei dem ich mich vor 20 Jahren mal beworben habe und seitdem sporadisch immer wieder Projekte bekomme, vorige Woche wieder angerufen hat. Eine Dame dort hat mich in der Datenbank gefunden. Wir haben dann gesprochen und sie hat sich anschließend per Mail dann für das “sehr nette Telefonat” bedankt und da dachte ich mir, dabei ist gerade Telefonieren wirklich nicht meine Kernkompetenz.

Naja und deshalb schreibe ich jetzt über Kräuter und Gewürze, über Erbstreitigkeiten und über österreichische Autorinnen, was mich natürlich besonders interessiert. Oft bin ich komischerweise viel mehr im Flow, wenn ich ein bisschen zu viel zu tun habe.

Also Fazit: Ja, ich habe gerade Kapazitäten frei! Harhar.

Slingshot

Das Kind verbringt die letzten Schultage unter anderem mit seiner Klasse im Prater, wo er ein Video davon schickt, wie er mit einem Teufelsgerät namens Slingshot fährt.

Praktisch jeder, dem ich das Video zeige, kommentiert es mit: “Na das hat er aber nicht von dir.”

Sehr freundich, wie ihr den Begriff “Angsthase” umschrieben habt. Harhar. Aber mein Trost ist, dass er selbst unter Gleichaltrigen nur einen gefunden hat, der da mit ihm fahren wollte.