almis personal blog

Frühstück Goldener Papagei

An die (bzw. eher den) unvergesslichen Menschen – gut, dass er das sind, finde ich übrigens – habe ich natürlich auch besonders wieder am Freitag gedacht.

Mein erster Schulschluss ohne Schulkind im Haus. Trotzdem spüre ich diese besondere Stimmung, eben auch aus anderen Gründen. Zur Feier dieses Tages und dem Ende des Soziallebens meiner Begleitung für zwei Monate (Zitat, harhar) waren wir im Goldenen Papagei frühstücken. Dieses Lokal liegt auf der Praterstraße und es ist direkt gegenüber von Arthur Schnitzlers Geburtshaus, was ich da zum erstenmal bemerkte und so schließen sich wirklich alle Kreise.

Denn die Praterstraße ist einer der Schauplätze meines Langtextes und ein wirklich rein fiktionales Element in meiner “Autofiction”, weil ich die Straße so liebe, sie gleichzeitig aber überhaupt nicht verstehe, wie im Grunde genommen den ganzen zweiten Bezirk. Aber ich mag ja Dinge, die ich nicht so gut verstehe.

Jedenfalls war das Lokal als ich ankam eher nur eine Menge leerer Hipstertische und Sessel im Schatten, zwei Stunden später war es bummvoll und gemütlich. Die Kellerin hat sich gefreut, als wir zahlen wollten. Wir wurden dazu aber nicht gedrängt. Das Essen war wirklich sehr gut. Ich habe schon wieder Ei gegessen, wer könnte es ahnen, nämlich genauer gesagt Spiegelei im Burger Ban mit Speck und Salat. L. hatte Shasuka, was ich schon lange mal probieren wollte.

Alles an diesem Frühstück ist Hipster, ich mein, schaut euch die Orangensaftflaschen an

Durfte ich auch. Bin aber draufgekommen, dass ich ein Gewürz beim Shashuka nicht so mag. Na gut, weiß ich das jetzt auch.

So ein netter Ort:

Freue mich schon jetzt auf eine kurzzeitige Unterbrechung der Stilllegung des Soziallebens im Sommer, liebe L.

Frühstück Ährlich

Heute war ich mit P. im Ährlich frühstücken. Das ist eine Bäckerei im 9. Bezirk, in der Wasagasse, gleich daneben ist ein Ende von Wien. So nenne ich das für mich, wenn ich eine ungewöhnliche Sackgasse sehe. Auch das würde ich gerne einmal analysieren, wie die Sonntage und die Straßenbahn-Endstationen.

P. und ich haben uns seit dem Sommer nicht gesehen und es gibt viel zu erzählen. Also bei ihr. Es ist so erstaunlich, dass wir gefühlt eineinhalb Stunden durchreden. Dann kommt der Kellner und meint, er macht jetzt kurz mal die Türe auf und ich so: Oh ja, ich brauch eh frische Luft. Und P so: Ja, lassen sie sich gleich offen. Harhar. Manchmal ist das Leben schon sehr arg. Aber wir nehmen es mit Humor und lachen auch recht viel.

Dazu gibt es wirklich hervorragendes Frühstück:

Das Innviertler Frühstück

Und:

Das Wippenhamer Frühstück aka Ham and Eggs harhar

Wirklich extrem feines Essen. Danach stehen wir noch ein bisschen draußen in der Sonne und schauen ihr neues Auto ein. Bin immer fasziniert, wenn jemand einfach so Auto fährt und überall einparkt – Horrorgegend zum Parken dort, finde ich. Super Gegend aber zum Frühstücken.

Ein guter Start ins Wochenende, wo ich wieder stundenlang in meiner Gartenecke lese, schreibe und an jemanden denke.

Galentine’s

Heute ist Galentine’s Day. Was ist jetzt das wieder für eine neumodische Ami- Kreation? Tatsächlich bedeutet es, dass es ein Tag ist (heute!), an dem man Zeit mit einer Freundin verbringen sollte. Habe ich gemacht, obwohl ich gerade erst davon erfahren habe, dass dieser Tag überhaupt existiert.

Wir waren im Vapiano (surprise!) und ich habe wieder die Freitags-Tagespasta gegessen. Diesmal mit Pappardelle. Bitte es gibt beim Vapiano gar keine Tagliatelle, zumindest heute nicht, ich war schockiert. Aber die Pappardelle waren total gut.

Pasta Polpette

Wir haben über unsere Ferien gesprochen und dann darüber, dass “Dawson” gestorben ist. L. war betroffen wie ich. Als ich es am Mittwoch Abend am PC gelesen habe, habe ich wirklich laut “Oh Scheiße” gesagt. Und ich rede normalerweise nicht mit mir selbst, wenn ich mich alleine vorm PC befinde.

Seien wir ehrlich, James van der Beek hat nicht die größte Karriere aller Dawson’s Creek Darsteller gemacht. Dawson’s Creek war diese Jugendserie, deren 17, 18-jährige Protagonisten so gesprochen haben, als wären sie extrem reflektierte Menschen im Alter von 40 plus. Das war auch der Vibe der Serie. Van der Beek hatte andere Pläne und einen authentischen und sehr sympathischen Social Media Auftritt. Man hatte das Gefühl, da lebt jemand genau sein Leben und ist damit zufrieden. Und seien wir nochmal ehrlich: Dawson selbst war nicht der aufregendste Protagonist in der Serie. Aber er war sensibel, idealistisch, aufmerksam gegenüber seinen Mitmenschen. Und da scheinen sich irgendwie Fiktion und Wirklichkeit zu treffen.

L. meinte, wir müssen das Leben genießen, es kann so schnell vorbei sein und ja, das denke ich mir in letzter Zeit wirklich oft.

Danach war ich beim Müller und habe mir selbst zum V-Tag oder auch G-Tag etwas gekauft (siehe Leben genießen):

Eine kleine mymochi Schneekugel

So ein Mymochi Stofftier hat das Kind letztens fotografiert und ich hab mir gedacht, die sind so lieb (unbezahlte Werbung!) und knuffig und ja vielleicht bin ich ein bisschen kindisch, aber ist mir auch wurscht, harhar.

Frühstück Joma

Okay, heute gab es das schon zweite Auswärts-Frühstück in dieser Woche und diesem Jahr und sogar sogar im Schnee. L. und ich waren diesmal im Joma am Hohen Markt (unbezahlte Werbung). Ich war da vor Jahren schon mal und hatte es in guter Erinnerung.

Sehr stimmungsvoll, wieso das Foto so schief geworden ist, keine Ahnung

Das Lokal ist gediegen, hat eine schöne ruhige Atmosphäre, ist behaglich und gut beheizt, was heute wichtig war. Ich habe schon wieder Egg Benedict bestellt, L. Egg Avocado und es war tatsächlich wieder herrvorragend. Eine leichte Sauce, Grünzeug, diesmal sogar mit Nobelschinken (ich mein, wir sind im 1. Bezirk) und auch optisch ein Genuss. Dazu gabs Cappuccino und danach noch frischgepressten Orangensaft. Geht es uns gut oder was? Harhar.

Egg Benedict und Egg Avocado

Wir haben die Weihnachtsferien aufgearbeitet und die herannahende Matura besprochen und noch so einiges anderes. Danach sind wir zum Stephansplatz gebummelt und waren dann noch Bücher schauen.

Stephansdom im Schnee, 9. Jänner 2026

Schön sah sie aus, die Welt heute. Wie immer bei Neuschnee auch ein bisschen magisch.

Frühstück Wirr

Auch in den Ferien werden selbstverständlich neue Frühstückslokalitäten getestet. Heute war ich mit M. im WIRR in der Burggasse. Nur ein par Schritte vom superen Admiralkino entfernt.

Das Wirr in der Burggasse, nicht vor den Vespas täuschen lassen, es war saukalt

Wir haben reserviert, das war aber nicht notwendig, dann als wir kurz nach neun gekommen sind, war niemand da, harhar. Ich glaube, das ist sonst nicht so, aber viele werden vermutlich noch Urlaub haben und/oder länger schlafen.

Nachdem ich vom Wirr schon einiges an Lob gehört habe, habe ich den Egg Benedict Test gemacht – das ist nämlich nicht überall gleich gut, manchmal ist es mir zu üppig. Aber hier wars wirklich schön leicht und fluffig. M. hatte das Wiener Frühstück, was auch sehr gut aussah bzw. auch schmeckte. Die Bedienung war auch sehr freundlich.

Was soll ich sagen, drei Stunden vergingen wieder mal im Flug, ab und zu kamen auch ein paar Gäste und gingen wieder, während wir immer noch da waren – wir hätten wahrscheinlich auch noch Stunden weiterquatschen können, verließen aber dann doch kurz nach Mittag das Lokal.

Im WIRR ist noch Weihnachten

Vorm Heimfahren war ich noch in der Hauptbücherei und da waren tatsächlich alle Leute, wirklich heute Unmengen an Menschen, Studentengruppen etcetera. Interessant auch, ich habe ein bestimmtes Buch gegoogelt und zwar nach “lila Hühnchen”, tatsächlich heißt es aber Das violette Hündchen. Naja, close enough oder so, harhar.

Schön wars!