almis personal blog

timbaland und seine homies

ist timbaland eigentlich die coolere, amerikanische, qualitativ hochstehender ausgabe von dieter bohlen bzw. stock/aitken/waterman? irgendwie ist der mann derzeit so omnipräsent wie vor ihm höchstens peter ustinov oder sienna miller. kaum dreht man musik-tv auf, rappt und/oder shakt er gerade mit justin timberlake und/oder nelly furtado durch ein meist ästhetisch sehr ansprechendes musikvideo.

ist er "schuld" daran, dass justin timberlake den absprung vom lockigen teenager star geschafft hat und nun als gewinner des ex-boygroup-mitglieder und jetzt-ernstzunehmende künstler rankings gilt? mittlerweile vor robbie williams. sein my love habe ich rauf und runter gehört, als ich letzten winter nächtelang wegen pharyngitis nicht schlafen könnte. erstaunlicherweise war das einer der wenigen songs zu der zeit, der mich nicht vollkommen wahnsinnig gemacht hat. was nicht unbedingt für jeden im haushalt gegolten hat.

nelly furtado war eigentlich immer schon ok. sympathisch, tolle stimme. aber der imagewechsel von der harmlosen pop prinzessin und em-hit interpretin gelang erst mit timbaland. nun sieht sie aus, als ob sie in south central l.a. schon öfters augenzeugin von drive-by shootings geworden wäre. und trotzdem hat sie immer noch etwas unschuldiges. neutralisiert wird das wiederum sofort von neuesten meldungen, dass timbaland sich mit irgendwem, irgendwo an einer amerikanischen küste geprügelt hat. wahrscheinlich wieder so ein old school/new school ding. oder doch eine east/westcoast sache?

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