almis personal blog

alltag in der ferne

ok, bald ist es soweit und ich verliere meine umstandshose beim sprint von der bushaltestelle auf den bahnsteig oder umgekehrt. meine normalen hosen passen mir eigentlich soweit schon wieder ganz gut, aber so richtig bequem sind sie nicht. außerdem kann man die schwarzen schwangerschaftshosen problemlos mit milch bekleckern, während das bei jeans unschöne flecken gibt. irgendwann nehme ich mir vielleicht phoebes rat aus friends zu herzen, denn die meinte, ihre maternity pants wären ideal "for shoplifting melons".

generell bin ich nun schon geübt im bus- und zugfahren. ich blende die italienisch-deutsch durchsagen am laufenden band mittlerweile auch aus. man wird gute zehnmal aufgefordert von der gelben linie zurückzutreten und die gleise nicht zu überqueren. man wird auf jeden durchfahrenden zug aufmerksam gemacht und die einfahrenden züge werden ausführlich vorgestellt. "meine" züge fahren entweder nach roma-termini oder nach verona porta nuova. bzw. zum brenner oder nach san candindo/innichen.

ich vermisse wien nicht. ich vermisse meine freunde, meine familie. und ihn natürlich, wenn er arbeiten muss. aber wien als lebensraum geht mir eigentlich nicht ab. obwohl ich sehr gerne dort wohne. anscheinend bin ich anpassungsfähig, was leben anderswo betrifft. und ich will derzeit einfach nirgends anders sein als in der nähe meines sohnes. eine ärztin meinte, er ist vielleicht derzeit der kleinste wiener. jedenfalls ist er der kleinste wiener in südtirol.

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