almis personal blog

buchstabensuppe

gestern brachte mich willkommen österreich dazu, über mögliche wörter des jahres nachzudenken.

stermann ist grissemanns lebensmensch. umgekehrt allerdings nicht. lebensmensch ist höchstwahrscheinlich jetzt schon eines der wörter des jahres in österreich. zwar erst seit gut zwei wochen in allen medien, aber dafür mit umso mehr getöse. oder doch "nebenwitwe"?

grissemann und stermann präsentieren interessante neue bücher für der frankfurter buchmesse. alexander van der bellen: nichtraucher in siebzig jahren. arabella kiesbauer: meine besten starmania moderationen von 2000-2008. (grissemann: "ein schmales bändchen"). und das beste – karel brückner: die frühen trainerjahre 1890-1895. ist "gesprochene übertragung" vielleicht das neue unwort des jahres? eine solche gesprochene übertragung wurde den zusehern beim match färör gegen österreich zugemutet. der orf bekam keine live-bilder und sendete so zwei stunden ein standbild des wenig spektakulären färör’schen fußballstadions. 

zum schluß: grissemann fragt, ob noch jemand weiß, wie der diesjährige nobelpreisträger heißt. oder, ob jemand anwesender schon einmal ein buch von ihm gelesen hat? nein. ok, reicht es schon, völlig unbekannt zu sein, um den größten literaturpreis der welt zu bekommen oder sollte man schon auch mal ein buch geschrieben haben? ist die redewendung des jahres vielleicht: die welt sucht einen autor? oder doch: "das ist eine wetterwarnung" oder vielleicht: "frag doch den inder"?