almis personal blog

Post-Oscar

Okay, ich nehme zur Kenntnis, dass die Academy nicht meiner Meinung ist, was Sean Penn betrifft.

Wenigstens war er nicht anwesend, um eine politische Rede zu halten harhar. Ich wollte schon den Witz machen, dass er sicher bei Selensky sei, da lese ich heute, er ist tatsächlich in Kiew. Give me a break! Aber obwohl ich ihn nicht sonderlich mag, fand ich auch eher weird, dass ein anderer der nominierten Personen in dieser Kategorie, Delroy Lindo nämlich, nicht mal geklatscht hat, als Penns Name als Gewinner vorgelesen wurde. Aber Timothée Chalamet ist dann immer der schlechte Verlierer, oder wie? Der übrigens seinem Konkurrenten heute sehr freundlich applaudiert hat. Ich entwickle mich immer mehr zu seiner Verteidigerin kommt mir vor, harhar.

Das Opening der Verleihung fand ich recht witzig, in dem Moderator Conan O’Brien in Verkleidung der gruseligen Aunt Gladys (aus dem Film Weapons) durch viele der nominierten Filme im wahrsten Sinne des Wortes via Montage stolpert. Da freut man sich dann immer, wenn man alles gesehen hat, dass man auch alles wiedererkennt. Unter anderem sitzt O’Brien dann Stellan Skarsgard gegenüber bzw. wurde halt in die Szene editiert und spricht norwegisch. Am Ende sagt er, auf Norwegisch: “I can’t believe I learned Norwegian for this” Auch sein Witz in Richtung Timontee Chalamet, dass die Security erhöht werden mussten, weil Opern- und Ballettverbände sich quasi radikalisiert hätten war witzig, besonders die Anmerkung: “They’re just mad you left out Jazz”.

Das In Memoriam Segment war heuer gigantisch ausführlich und quasi viergeteilt, weil Diane Keaton, Robert Redford und Rob Reiner (und seine Frau Michelle) noch eine eigene Würdigung erhalten haben. Letztere wurde übrigens von Billy Crystal auf eine Art und Weise vorgetragen, die ich als Mensch der Schrift, weniger des Wortes, echt bewundere und wo ich mich wieder erinnern kann, warum er so ein guter Oscar Host war. Er sprach frei, so als würde er das Ganze gerade in diesem Augenblick improvisieren, es war rührend, ohne aber irgendwie pathetisch zu sein, man war in keiner Weise unangenehm berührt und das wäre auch gut möglich gewesen, weil ihr Tod ja kein “normaler” war.

Ansonsten gabs natürlich schon ein paar peinliche Momente und diskussionswürdige Begebenheiten, aber das ist eh jedes Jahr so. Insgesamt wurden die Preise aber relativ harmonisch über das Feld verteilt, ich bin dann aber irgendwann eingeschlafen, harhar.

Gerne lese ich auf Social Media nach, das fand ich besonders witzig:

Und gerne schaue ich mir auch schon die ersten Predictions für die Oscars in einem Jahr an, harhar.

Freut euch mit mir auf die neue Season!

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