almis personal blog

high fidelity

viele wochen habe ich darüber gegrübelt, woher ich die darstellerin in der aktuellen erste bank-werbung kenne. jetzt weiß ich es endlich, es handelt sich um iben hjejle. ok, der name wird nicht sofort ein begriff sein, aber das ist die schauspielerin, die die weibliche hauptrolle in high fidelity verkörpert. 

high fidelity ist eine eher kleine produktion, die aber einige außergewöhnliche dinge zu leisten vermag. zum einen handelt es sich dabei um eine der guten romanverfilmungen – die vorlage stammt von nick hornby – zum anderen um einen der wenigen filme, in dem die männliche hauptfigur rob (john cusack) das publikum über weite strecken direkt anspricht und diese art der erzähltechnik funktioniert. die nebenrollen sind mit guten typen besetzt, die rolle des am ende singenden barrys kann man jack blacks durchbruch bezeichnen. superstars wie catherine zeta jones und tim robbins haben dafür hier nur kleinstrollen, man nimmt sie dadurch einmal aus einer anderen perspektive wahr.

manche der monologe und dialoge des films haben kultpotential. er und ich lachen immer wieder über die szene als john cusack einen club besuchen will, in dem sängerin marie (lisa bonet) baby i love your way singt und john cusack den türsteher fragt: "is that peter fucking frampton?" er hasst den song nämlich auch, performt von big mountain, aber die bonet-version findet er gut, genau wie john cusack später sagt: "i always hated that song. i now kinda like it." was wir gerne mögen, ist auch der moment, in der barry und dick sich darüber streiten, ob ein song besser von den righteous brothers oder von mitch ryder and the detroit wheels interpretiert wird. barry: "seit wann ist hier der faschismus ausgebrochen?" den kommentar verwenden wir in unseren haushalt seitdem auch regelmäßig. 

nett ist auch die stelle, als zeta-jones erklärt, warum sie keinen nachwuchs hat: "ach kinder sind irgendwie so zeitintensiv…"  oder die szene, in der barry sich weigert, einem kunden die single i just called to say i love you für seine tochter zu verkaufen ("or is she in a coma?"). als rob ihn zur rede stellt:"the five musical crimes perpetrated by stevie wonder in the 80ies and 90ies. subquestion – is it in fact unfair, to criticize a formerly great artist for his latter-day sins?" tja und natürlich die große frage des films: ob man treu sein kann oder irgendwie immer einen neuen kick, einen neuen partner braucht und ob das sinn macht. tja und dann natürlich nicht zu vergessen jack blacks performance von let’s get it on.

wer das erstellen von listen mag und etwas für trockenen humor übrig hat und für john cusack, dem ist der film nur zu empfehlen.

4 comments

  1. Oh, da habe ich auch eine kleine Anmerkung zu dem Artikel. Ich LIEBE den Film High Fidelity (so wie auch das Buch von Nick Hornby), und ich LIEBE den Song “Baby, I love your way” von Peter Frampton – ein Klassiker, der Typ mit seiner Maultrommel! Ich bin übrigens auch ein Fan von ihm auf FB, aber da postet er meiner Meinung nur eher sinnloses Zeug 😉 – that’s my opinion! 🙂

  2. PS: Achja, und Jack Black habe ich auch in dem Film erstmals entdeckt – höre gerne noch heute die CD von High Fidelity und Let’s get it on von Jack Black! 🙂

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