almis personal blog

Letzter Schultag

So, heute ist tatsächlich der letzte Schultag gewesen, morgen nur noch Maturastreichtag. Etwas, das so Gen X-er wie ich nicht verstehen, aber das ist das Privileg der Jugend, das sie Dinge macht, die die Alten nicht kapieren müssen.

Was mich verwundert hat ist, dass die achte Klasse jetzt doch nicht soo easygoing war, wie ich nicht müde wurde das im Vorfeld zu prophezeihen. Betrifft jetzt nicht mein Kind, aber allgemein. Es haben nicht alle das Jahr geschafft, es gab doch einige Entscheidungs- und Nachprüfungen in allen möglichen Fächern, bis gestern noch.

Ich schreibe meiner Freundin: Bitte, das war doch bei uns nicht so, bei uns sind doch in der 8. alle durchgekommen.

Sie: Bei uns war aber keiner so schlecht, als dass es Thema gewesen wäre.

Ich: Doch, ich.

Harhar, na wirklich. Wie ich auch nicht müde werde zu erzählen. Mein Semesterzeugnis in der 8. Klasse war mein bestes Zeugnis des gesamten Gymnasiums. Und auf die Mathe Matura hatte ich einen Dreier, um einen Punkt den Zweier versäumt, was meine beste Mathenote seit der allerersten Schularbeit im Gymnasium war.

Ich weiß noch, als ich nach der Mathe-Matura die Schule verlassen habe und der Freund meiner Freundin, der beim Tor auf sie wartete, zu mir sagte: “Bitte das ist das erste Mal, dass du nach irgendeiner Art von Mathe-Prüfung glücklich aus der Schule kommst.” Klingt wie aus einem Christine Nöstlinger Roman, dieser Satz wurde aber tatsächlich gesagt.

Mein Kind hat bis dato (!) harhar keine Schulprobleme gehabt und dafür bin ich wirklich sehr dankbar.

2 comments

  1. Also Maturastreich oder Abistreich, wie es bei uns hieß, hatten wir auch. Es war DER Tag im Jahr, auf den wir hingefiebert haben, geplant haben wie die Bekloppten. Wir haben sogar ein 2h Programm auf dem Schulhof aufgeführt, das war bei uns so üblich, dass da zwei Stunden draufgehen für Quatsch und Lehrerverarsche. Unseren Direktor hatten wir dafür in einen großen Käfig auf dem Schulhof eingesperrt achja. Na mal sehen ob und wann meine Kinder es bis da hinschaffen….

    1. Ah, das ist interessant, weil zu “meiner” Zeit gab es das in Wien noch nicht und jetzt läuft es hier wirklich so ähnlich ab, wie du das schilderst!

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