Machen wir wieder ein Ratespiel, wo ich heute war?

Im MAK gibt es Dienstag Abend verbilligten Eintritt ab 18 Uhr (unbezahlte Werbung) und da ich heute zufällig dran gedacht und auch Zeit hatte, habe ich die Gelegenheit genutzt. Eigentlich wollte ich mir ja primär die Festwochen-Plakate Ausstellung anschauen, weil mich die schon als Kind sehr fasziniert haben. Bis ich diese Ausstellung gefunden hatte, ist allerdings schon etwas Zeit vergangen – Beschilderung im MAK einfach eine 0 von 10, aber vielleicht soll das so sein, wegen Kunst und so, Verstörung und intendierte Orientierungslosigkeit, um einen zu sensiblisieren, I don’t know. Also um euch Zeit zu sparen, sie ist quasi im Keller und nur so ein kleiner Gang mit wenig Erläuterungstexten leider. Aber die Plakate sind trotzdem super.
Bei dieser Festwocheneröffnung war ich tatsächlich damals mit meinen Eltern und deren Freunden und eine Freundin von mir war auch dabei; ich war zwölf. Und ich habe diese als sehr beeindruckend in Erinnerung, auch wenn ich mich nicht mehr an Details erinnern kann, außer daran, dass teilweise Musik vom Burgtheater kam und dann wieder vom Rathaus und wir uns immer hin und her gedreht haben und das Gefühl hatten, wir sind bei einer ganz großen Sache dabei. Rückblickend staune ich, dass mein Papa auf irgendeiner Veranstaltung des quasi “roten Wien” war – ich werde jetzt nicht schreiben, wie er das tatsächlich genannt hat, harhar – obwohl oder gerade weil er an sich aus einem “roten” Haushalt kam.
Anyway, dieses Plakat fand ich damals auch sehr gut:
Aber mein Lieblingssujet ist das von 2005, ich weiß, dass ich damals sehr viel Zeit damit verbracht habe, über diese drei Plakatstrecken nachzudenken, weil ich sie auch nicht hundertprozentig verstanden habe:
Keine Ahnung, was das über mich aussagt, dass mich das fasziniert hat, aber das ist ja das Schöne an der Kunst, dass man sie nicht immer erklären können muss. Das gilt übrigens auch insbesondere für die zweite Ausstellung im MAK, die ich mir heute angeschaut haben, nämlich die über Christoph Schlingensief namens “Es ist nicht mehr mein Problem”. Aber dazu ein anderes mal mehr. Auch darüber muss ich erst noch ein bisschen reflektieren.
Heimfahrt dann so:
Dann müde aufs Sofa gelegt und diesen Blogpost geschrieben.




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