almis personal blog

Disclaimer

Zunächst mal: Mahlzeit! Gestern war ich mit einer Freundin Steak essen und zwar im Flatschers und es war sehr nett und schmackhaft!

Da möchte ich die Gelegenheit auch nutzen – auch, weil ich in letzter Zeit sehr häufig Mails von Marketingfirmen bekomme, die mich dafür bezahlen wollen, für irgendwas Werbung auf meinem Blog zu machen – um folgendes zu sagen: das mache ich nicht. Es ehrt mich, dass mein Blog als so wichtig erachtet wird, dass Werbung hier etwas bewirken würde, deshalb thanks – but no thanks.

Ich “werbe” hier ja durchaus auch mal, für Dinge, die mir wirklich gefallen, die mich begeistern, beschäftigen, die ich weiterempfehlen kann. Aber dafür bekomme ich von niemandem einen Cent. Das mache ich nur dann, wenn ich von etwas eben überzeugt bin und meine Erfahrungen teilen möchte. Das hier ist ein privater Blog, mit dem ich kein Geld verdiene. Nur um das mal klarzustellen.

Und zum Flatschers: nachdem das Lokal schon kurz vor halb sieben brechend voll war, braucht es wohl ohnehin keine Werbung mehr.

Let it snow

Für alle, die nicht auf Twitter sind (und der Schneefotos aus Wien daher laaaange überdrüssig):

Ja, es ist total mühsam, man kommt weder mit Öffis noch mit dem Auto ordentlich vorwärts, es ist nass und kalt und bald haben wir den braunen Gatsch in der ganzen Stadt, aber trotzdem bin ich doch jedes Jahr aufs neue vom Schnee bezaubert. Und obwohl der Winter nicht unbedingt meine Lieblingsjahrszeit ist, möchte ich ihn nicht missen. Je älter ich werde, umso mehr wird mir klar, dass ich nie in einem Land leben könnte, wo es praktisch keine Jahreszeiten gibt.

Rodeln auf dem Zauberberg

Oh mein Gott, ich kann meine Beine kaum bewegen.

Gestern haben wir mit Freunden einen Rodel (bzw. Ski)-Ausflug auf den Zauberberg/Semmering gemacht. Ich war schon ewig nicht rodeln, Schnee und ich sind ja generell nicht unbedingt kompatibel, aber wir dachten, Adrian würde es Spaß machen und irgendwie wollte ich es auch mal wieder probieren. Also haben wir Rodeln erstanden, ich habe eine Skihose ausgeborgt und nach ca. dreistündiger (harhar) Einpackerei und Vorbereitung ging es dann los.

Wir drei kamen um elf im Skigebiet an (von Wien in einer knappen Stunde zu erreichen, um die Zeit gab es noch genug Parkplätze), die anderen Rodler hatten da schon eine Abfahrt hinter sich und versicherten uns, dass die Piste auch mit Kind in Ordnung war. Nicht eisig und nicht übermäßig steil. Mit der Gondel ging es hinauf und oben hatte ich kurz die Befürchtung, dass die neuen Rodeln vielleicht zu schnell sein würden. Das waren sie nicht. Nach der ersten halbwegs flotten Kurve steckte ich in einem Hügel fest. Mein Tag bestand also vornehmlich aus Rodel ziehen, mit den Beinen antauchen, aufstehen, hinsetzen, aufstehen. Aber es war sehr lustig und zeitweise bewegte ich mich dann auch etwas schneller vorwärts, öfters landete ich auch im Schnee, meist wenn ich schneller war, als meine Rodel, die wieder mal in irgendeinem Muggel feststeckte. Adrian, der mit Mr. Almi fuhr, war auch sehr begeistert und zwar umso mehr, je länger wir fuhren.

Zu Mittag kehrten wir bei der Hütte in der Mittelstatation ein, das Essen war ziemlich lecker. Ich schmauste Käsenockerl, Mr Almi einen Enzianburger und Adrian Chicken Nuggets und Pommes. Danach teilten wir uns noch zwei Marmeladenpalataschinken, auch den anderen Rodlern zw. dazugekommenen Skifahrern (die Skipisten sind übrigens echt steil und sehen für mich furchterregend aus) schmeckte es auch. Gestärkt wagten wir dann noch ein paar Abfahrten, bevor wir gegen halb vier wieder nachhause aufbrachen.

Fazit: Eine wirklich empfehlenswerte Rodelstrecke, auch für Kinder – bis inklusive Geburtsjahrgang 2007 sind Kinder übrigens gratis. Man kann Tageskarten, Halbtageskarten, Stundenkarten, Fahrtenkarte usw. kaufen, wobei allerdings alles preislich nicht so wahnsinnig differiert. Am teuersten sind auf jedenfall Einzelfahrkarten. Die Wartezeit bei der Gondelbahn war angenehm kurz, die Fahrt hinauf ebenso und auch auf der Strecke kam man sich mit anderen Rodlern kaum in die Quere, Pistenrowdies haben wir keine gesichtet.

Es wird nicht unser letzter Besuch gewesen sein – zuerst muss ich allerdings wieder schmerzfrei aufstehen können.

Happy new year

Ich wünsche meinen Lesern alles Gute für das Jahr 2013

P.S. Persönlich frage ich mich, ob Silvester in Ottakring, wo wir gestern gefeiert haben, oder in Favoriten, wo wir leben, “oarger” ist. Ich bin da wirklich nicht ganz entschlossen. Wir hatten gestern auf einer Dachterasse einen tollen Blick über den halben 16. Bezirk, zurück daheim lag aber wieder knöchelhoch verwendetes “Sprengmaterial” herum.

Anyway: es war eine tolle Party und Adrian hat sein erstes Silvesterfeuerwerk miterlebt, nachdem er vergangenes Jahr um 23.40 eingeschlafen ist.

Das war Nullzwoelf

1. Wie war Dein Jahr auf einer Skala von 1-10

Mindestens acht. Es war ein ziemlich gutes Jahr mit gottseidank wenigen schlechten Nachrichten. Die Highlights waren unsere Urlaube in der Toskana und Kärnten und der Sommer im Garten. Außerdem wurde Adrian getauft. Und ich wurde (offiziell) Kleingartenbesitzerin. Spießertraum, but I love it.

2. Zugenommen oder abgenommen

Zuerst ab, dann wieder zu und jetzt wieder ab. De facto: gleich

3. Haare länger oder kürzer

Gleichgeblieben

4. Kurz- oder weitsichtiger?

Ebenfalls gleichgeblieben

5. Mehr Kohle oder weniger

Mehr. Aber auch mehr Ausgaben an die Sozialversichungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (harhar)

6. Besserer Job oder schlechterer?

Ich habe mich selbstständig gemacht und bin sehr zufrieden damit.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?

Etwas mehr.

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn ja, was?

Die komplette erste Braunschlag-Staffel. Leider fand ich sie furchtbar.

9. Mehr bewegt oder weniger

Mehr.

10. Anzahl der Erkrankungen im Jahr?

Ca. zwei Stunden Magen-Darm Grippe und einen halben Tag mal Fieber. Nachdem Krankheit als Mama fast umöglich ist, werde ich auch deutlich seltener krank. Das ist sicher so ein psychologisches Ding.

11. Davon die Schlimmste?

Das Schlimmste in dem Bereich war meine Fast-Ohnmacht auf dem Zahnarztstuhl, bei einer Wurzelbehandlung ohne Spitze. Aber selbst schuld.

12. Der hirnrissigste Plan?

Das Kind zum Einkauf bei Müller mitzunehmen.

13. Die gefährlichste Unternehmung?

Drei Wochen Strohwitwenschaft. Hat aber letztlich gut geklappt.

14. Die teuerste Anschaffung

Gebrauchtes Zweitauto, weil Firmenwagen Erstauto wurde.

15. Das leckerste Essen

Nachdem ich sehr gerne esse, ist das ziemlich schwer auf ein Gericht zu reduzieren. Aber von einem Freund gebackene Pizza im hauseigenen Pizzaofen in der Toskana ist schon was besonderes.

16. Das beeindruckendste Buch?

The sense of an ending von Julian Barnes.

17. Der ergreifendste Film?

Hab viel zuwenig gesehen. Ergreifend im Sinne von emotional packend war:


18. Die beste CD?

Battle Born von den Killers. Bestes Riff des Jahres in Flesh and Bone zu finden.

19. Das schönste Konzert

Keines besucht.

20. Die meiste Zeit verbracht mit?

Meinem Sohn.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?

Meinen zwei Männern.

22. Zum ersten Mal getan?

Richtig gekocht. Und zwar viel.

23. Nach langer Zeit wieder getan?

Auto gefahren, Rad gefahren

24. Dinge, auf die ich hätte verzichten können?

Den Sieg von Spanien über Italien bei der Fußball Europameisterschaft.

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugt habe?

Mich selbst davon, wieder autozufahren. Und das war wirklich hart, bin fast gescheitert.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Mein Kindle. Ich lese wieder jeden Abend, seitdem ich ihn habe.

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

“Mama, ich hab dich so lieb, das kannst du dir gar nicht vorstellen.” (*schmelz*)

29. Den schönsten Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

Ich glaub, das müssen andere beurteilen.

30. Dein Wort des Jahres?

Keine Ahnung. Die meisten Wörter, die inflationär verwendet werden, werden keine Lieblingswörter.

31. Dein Unwort des Jahres?

Weltuntergang. Viel Lärm um nichts.

32. Deine Lieblingsblogs

Miss Xoxolats Schokoladenseiten. Und nicht nur meiner (grins). Ebenfalls sehr gerne lese ich Irene in Irland. Irland Content und vieles mehr.

Wer diesen Fragebogen auch mal ausfüllen will, bitte, bedient Euch. Hab ihn selbst von Miss Xoxolat klauen dürfen.

Xmas Review

Heuer passierte etwas lustiges mit meinen Weihnachtsgeschenken. Ich habe von einer Freundin einen ganzen Sack an Geschenken für Adrian, uns gemeinsam und für meinen Geburtstag (sooft sehen wir uns ja leider nicht, da sie im Ausland lebt) bekommen und im Trubel des Weihnachtsabends versehentlich gleich alles ausgepackt. Fand es sehr witzig, dass ich einerseits ein Dessertkochbuch geschenkt bekommen habe (danke, bei Desserts bin ich wirklich noch blutiger Anfänger), andererseits eine Bollywood-Workout DVD.

Tja, dann wurde ich per Mail aufgeklärt, dass die DVD eigentlich das Geburtstagsgeschenk gewesen wäre. Deshalb gelobe ich hiermit, bis März ausschließlich Dessert zuzubereiten und kein einziges Workout zu machen. Harhar.

Den Christbaum haben wir übrigens heuer bereits am 23. besorgt; da hat es in Wien stark geregnet, so musste der triefende Baum dann erstmal in die Badewanne. Am Vormittag des 24. wurde er von Adrian und seinem Onkel geschmückt. Später ging Adrian mit ihm und den Großeltern erstmals in die Kindermette, was ihn sehr beeindruckte. Glücklicherweise herrschte in Wien dichter Nebel, sodass es zumindest nicht 18 Grad plus hatte, wie andererorts, sondern doch etwas winterliche Stimmung aufkam.

Wir hatten einen sehr schönen heiligen Abend. Es gab u.a. Gelenksbusse und Thomas-Brio Züge und einen Dublin Christmas Cracker, der sehr laut krachte. Mr. Almi bekam das Poster zu einem unserer Lieblingsfilme (8 1/2) sowie eine kleine Fellini-Filmcollection. Ich eine Kette und das Lektorat für meinen Roman. Dann tranken wir noch Tee und saßen zusammen. Die zwei nachfolgenden Feiertage wurde dann beim anderen Teil der Familie gegessen, getratscht und beschenkt.

Thanksgiving

In Österreich wird Thanksgiving übrigens am 8. Dezember gefeiert. Na ja, zumindest bei uns. Liebe Freunde haben letztes Jahr erstmals einen großen Truthahn gebraten und wir haben geschmaust. Das hat soviel Anklang gefunden, dass es heuer ein da capo gab. Da aber ein Teil des Freundeskreies im November ausgeflogen war, wurde das Essen auf Dezember verlegt.

Übrigens hatte der Vogel 8,7 Kilo und nein, wir haben ihn zu acht nicht aufgegessen. Haben grade etwas mehr als die Hälfte geschafft. Es gab ja noch eine Menge an side dishes wie Cranberry Sauce, Erdäpfel, Kürbisauflauf mit Marshmellows, Füllung usw. Im Hintergrund liefen übrigens Football-Aufzeichnungen, wegen der Authentzität.

Fazit:

Langes Wochenende

Das lange Wochenende in Wien habe ich u.a. mit folgenden Tätigkeiten verbracht:

– Garten einwintern

– asiatisch essen gehen

– Poker spielen

– bei Freunden übernachten – und sich kurz mal wieder wie ein Teenager fühlen, bis man den Fuß des Kindes im Gesicht hat…

– den (nach eigenen Angaben) aktuellen Lieblingstune des Kindes hören: Immigrant Song von Trent Reznor

– Gran Turismo spielen, lebe ja schließlich mit zwei Männern zusammen (und ja, langsam machts mir wirklich Spaß)

– den ersten “Schnee” bestaunen

– Torte und Nachmittagskaffe entspannt mit anderen Eltern einnehmen und so tun, als wäre es rundherum gar nicht so laut

Jetzt drei Werktage und dann schon wieder langes Wochenende