almis personal blog

dexters laboratory

endlich also auch damit begonnen, dexter zu sehen. 

2001 lief eine bahnbrechende, wunderschöne, schmerzliche, erschütternde, hoch-ästhetische serie auf hbo an, diese serie nannte sich six feet under. die handlung drehte sich um das leben der familie fisher, die in los angeles ein bestattungsunternehmen führt. da waren die söhne david (michael c. hall) und nate (peter krause) sowie die tochter claire (lauren ambrose). michael krauses – den ich als eigentlichen hauptdarsteller von six feet under bezeichnen würde –  neue serie heißt dirty sexy money, lauren ambrose wurde mutter und derzeit mit the return of jezebel james im us-tv zu sehen. tja und michael c. hall, damals leiter des bestattungsunternehmens fisher und söhne und schwul, ist dexter, ein forsensiker mit dem spezialgebiet blut. und serienmord.

dexter morgan arbeitet tagsüber fürs miami police department, nachts geht er seiner lust, menschen zu töten nach. er sucht sich dafür allerdings nur solche aus, die es nicht mehr "verdienen" weiterzuleben. nicht etwa deshalb, weil er das gefühl hat, damit einen bizarren dienst an der menschheit zu leisten, sondern weil sein vater, früher cop im miami police department, ihn dazu angehalten hat, keine unschuldigen zu töten, wenn er schon töten müsse. dann doch lieber die verbrecher, die ihre strafe nicht bekommen haben.

dexters haut wirkt immer etwas gelblich – gelblich so wie auch seine leichen aussehen. er ist nicht in der lage, emotionen zu empfinden, lebt aber ein völlig angepasstes leben. er übt einen angesehenen beruf aus, er trifft regelmäßig seine schwester debra bei der arbeit, sie ist ebenfalls polizistin, und auch privat. und er hat eine partnerin, rita, durch ihren gewalttätigen ex-ehemann selbst schwer traumatisiert. liebevoll (oder das, was er sich dazu abgeschaut hat) kümmert er sich um ihre beiden kinder. ritas sexuelles desinteresse kommt ihm gerade recht, findet er doch sex "würdelos". er ist, nach eigendefinition, ein "reinliches monster".

sehr positiv hervorzuheben – abgesehen von michael c. halls leistung – die besetzung der nebenrollen, mein besonderer liebling ist lt. laguerta, die wahl des schauplatzes: miami, sonniges urlaubsparadis einerseits, eine der gefährlichsten städte der usa andererseits. und das kunstvolle, wenn auch nicht unbedingt magenschonende intro der serie. (vergleiche six feet under).

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