Weiter geht es mit der beliebten Rubrik Frühstücken in Wien. Heute: Das Vivet.
Ich hatte wirklich große Probleme, mir diesen Namen zu merken, ich finde ihn ziemlich sperrig, auch wenn ich weiß, dass der Wortstamm viv– immer irgendwas mit dem Leben zu tun hat, auch im italienischen. Und vivet heißt tatsächlich auf lateinisch er/sie/es wird leben, wie die Homepage auch verrät. Wie auch immer, das Lokal ist auf der Westbahnstraße, ein würde ich sagen ziemlich typisches Bobo-Hipster-instamgramable Cafe, recht nahe bei der U6 Station Stadthalle. Nämlich nicht zehn Minuten Fußweg, wie Google maps mir sagte, sondern eher nur die Hälfte. Das Vivet hat einen kleinen Straßengarten, wo in der Früh allerdings die Sonne recht hinknallt.
Das Lokal habe ich von außen leider nicht geknipst, weil mich die liebe P., mit der ich gefrühstückt habe, um neun dort schon “überfallen” hat. Das heißt, sie hat mich gerufen, ich hab aber nichts mitgekriegt, weil ich Musik gehört habe und dann hat sie mich erschreckt, harhar. Wir haben um 9.30 reserviert, waren aber beide viel zu früh. Und beim Gehen haben wir geplaudert und ich habe auch vergessen. Von innen sieht es aber so aus:
Es gibt, wie für Hipster üblich, den ganzen Tag, also genauer gesagt bis 16.30 (so lange ist offen) Frühstück.
Die Auswahl ist sehr groß, von Pancakes über Bowl, Müsl, Joghurts und sogar Frühstücksburger, bis hin zu diversen Eiergerichten, was ja immer mein persönlicher Favorit ist. Auch heute wieder habe ich mich für Ei entschieden, nämlich Pierres Royal Croissant, P. hatte Eggs Royal und es war beides ausgesprochen gut.
Wir kennen uns, seit unsere Söhne drei sind, die Themen haben sich über die Jahre geändert, aber lustig haben wir es immer, auch wenn das Leben nicht immer nur ämüsant ist. Gemeinsam nehmen wir es mit Humor.
Danke für den netten Vormittag.

