almis personal blog

Marsupio

Am Montag gab es folgende Frage bei Wer wird Millionär:

Mein Favorit: Thunfisching!

Das ist natürlich easy für mich. Auch wenn es in Bozen nicht so genannt wurde, sondern Marsupio, italienisch für Beutel, klingt ein bisschen sachlicher.

Und damit man weiß, wie lange es dauern kann bis ein extrem frühgeborenes Kind sein erstes “Känguruing” machen kann: Es ist ungefähr nach der 420. SMS-Frage von Menschen aus Wien: “Wann darfst du ihn endlich halten?”. Oder anders gesagt: Sechs Wochen nach der Geburt. Und es war irrsinnig umständlich, mit den vielen Kabeln und Sensoren, die ja am Baby dranhängen, und auf der anderen Seite am Überwachungsmonitor. Man legt sich dabei das Baby nur mit Windel bekleidet auf den nackten Oberkörper und eine warme Drecke drüber. Ich kann mich noch erinnern, als die Schwester beim ersten Mal meinte: “Leider hab ich gerade nur noch eine rosa Decke.” Und ich so: “Es wird ihm wurscht sein.” Heutzutage könnte man ja so einen Dialog aus ideologischen Gründen gar nicht mehr so führen, harhar.

Jedenfalls war die Känguruh-Therapie wirklich super, hat auch messbar (Herzfrequenz, Sauerstoffsättigung) gute Ergebnisse gebracht.

19 Jahre später, genießen wir gerade das Studentenleben, harhar.

Ein Windrad vom Bauhaus (unbezahlte Werbung)

Und ich werde zum Bauhaus chauffiert, danach düngen wir gemeinsam die Blumen und gehen essen, stehen eine Stunde im Tangentenstau und selbst das ist schön.

Bin immer noch sehr dankbar für Marsupio und alles andere, das geholfen hat.