almis personal blog

Die Woche bisher, zwei

Die Woche gab es noch ein Sommermittagessen im Garten mit den Kids. Das war wie immer ganz toll, weil ich finde nicht, dass man davon ausgehen kann, dass zwei (fast) 18 Jährige ihre Zeit gerne mit älteren Menschen verbringen, harhar.

Blick auf ein Spätsommermittagessen

Die Kinder sind dann weitergefahren, und ich freue mich für sie, dass sie den Sommer genießen und herumkommen.

Außerdem war ich in der Bücherei, diesmal im 18. Bezirk, in der Weimarer Straße, auch dieses Gebäude ist hübsch:

Bücherei Weimarer Straße, 4. September 2026

Ich habe in den beiden Büchern geblättert, die ich mir ausgeborgt habe, anlässlich der “Wiederentdeckung” der Severingase. Weil in Almost und Almost 2 geht es um Orte in Wien, die nach anderen Ländern oder Städten aussehen und das finde ich total interessant und hilft mir vielleicht dabei, selbst Plätze in der Stadt origineller oder “wahrer” beschreiben zu können. Der Journalist Wojciech Czaja ist während der Lockdowns mit seiner Vespa durch Wien gefahren und hat diese besondere Orte gefunden und es ist wirklich erstaunlich wie sehr Wien ganz oft gar nicht nach Wien aussieht.

Außerdem habe ich einen Menschen im Fernsehen gesehen, also besser gesagt auf orf.on. Einen Menschen, den ich sehr mag, den ich aber schon Jahre nicht gesehen habe #ausgründen. Und es war sehr schön, ihn sprechen zu hören und zu erzählen wie früher, so klug und witzig, auf so eine unaufdringliche Art. Früher wäre ich traurig gewesen, beim Ansehen, heute denke ich mir, schön, dass es diesen Menschen gibt auf der Welt, und dass ich ihn kennenlernen durfte und wir wunderbare Gespräche hatten. Habe dann in der Nacht gleich vom ihm geträumt und von jemand und auch das hat mir viele positive Gefühle gegeben.

Kann ich immer so gechillt auf das Leben blicken, auch auf die Verluste? Natürlich nicht, harhar. Aber ich tue mein Bestes.

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