Wie immer im September endet einiges und anderes beginnt (wieder).
Es war vermutlich einer der letzten Outdoor-Arbeitswochen, also sowohl am Laptop als auch im Garten selbst. Noch einmal Rasen gemäht – ich schwöre, nächstes Jahr kaufe ich einen neuen, weil der jetzige fällt fast auseinander, und ich packe es auch nicht mehr lange, 20 Meter Kabel hinter mir herzuziehen harhar. Der Pool wurde ebenfalls nochmals gereinigt, weshalb ich drinnen war, noch 27 Grad, richtig angenehm und trotz wirklich ausgedehnter Hitzewellen immer noch glasklares Wasser.
Außerdem war ich im Kino und habe mir The Dog Stars angesehen.
Die ganze Welt so: Naja. Ich so: Hey ich mag das. Ein Film von Ridley Scott, der in post-pandemischen, post-apokalyptischen Zeiten spielt, klingt zwar grauenhaft, ist es aber meines Erachtens (!) überhaupt nicht, im Gegenteil. Pia Reiser meinte im fm4 Filmpodcast, dass er sogar witzige Momente hat. Man darf nicht vergessen, es gibt in der Welt dieses Filmes fast keine Menschen mehr, es gibt natürlich keine Kinos, keine Unterhaltungsmedien, auch keine Erwerbsarbeit, und trotzdem, so Reiser, liegt da das 1000 Seiten (und über 300 Fußnoten) Buch Infinite Jest von David Foster Wallace quasi unberührt auf dem Tisch. Also selbst wenn man auf der Welt gar nichts mehr zu tun hat außer sich ab und an vor marodierenden Banden zu verteidigen, kommt man nicht drauf, zur Zerstreuung dieses Buch zu lesen, harhar. Mehr zum Film dann bald.
Und heute endlich wieder mit L. frühstücken – so schnell, aber auch langsam sind zwei Monate vergangen.
Eigentlich wollten wir ja durch die Stadt bummeln und uns ein Frühstückscafe suchen, aber es hat so geschüttet, dass wir dann doch quasi bei Wien Mitte geblieben sind. Das Egg Benedict war ausgezeichnet. Wir haben über unsere Sommer, unsere Kinder und uns selber geredet und es war so nett und lustig wie immer.
In Zukunft wieder öfter!



Leave a Reply